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Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme von Teilen von Teva durch Procter & Gamble

European Commission - IP/11/1146   30/09/2011

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Europaïsche Kommission - Pressemitteilung

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme von Teilen von Teva durch Procter & Gamble

Brüssel, 30 September 2011 – Die Europäische Kommission hat die Übernahme großer Teile der Sparte für frei verkäufliche Arzneimittel des israelischen Pharmaunternehmens Teva durch das US-amerikanische Unternehmen Procter & Gamble (P&G) nach der EU-Fusionskontrollverordnung freigegeben. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb nicht erheblich behindern wird, da das durch die Fusion entstehende Unternehmen ausreichendem Wettbewerbsdruck in den betroffenen Märkten ausgesetzt sein wird.

Die Untersuchung der geplanten Transaktion durch die Kommission konzentrierte sich auf den Markt für Abführmittel in den Niederlanden und für Hustenmittel in Österreich, wo das durch die Transaktion entstehende Unternehmen in einigen Marktsegmenten über hohe Marktanteile verfügen wird. Die Prüfung der Kommission hat ergeben, dass das Unternehmen in beiden Märkten weiterhin ausreichendem Wettbewerbsdruck durch andere Unternehmen ausgesetzt sein wird.

Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern wird.

P&G ist die US-amerikanische Muttergesellschaft eines internationalen Konzerns, der in einem weiten Spektrum an Konsumgütern, inklusive Gesundheitsprodukte tätig ist. Teva ist ein internationales Pharma-Unternehmen mit Sitz in Israel. Tevas Sparte für frei verkäufliche Arzneimittel beinhaltet ein großes Portfolio an Produkten, von Vitaminen bis zu Schmerzmitteln.

Der Zusammenschluss wurde am 26. August 2011 bei der Kommission angemeldet.

Fusionskontrollvorschriften und ‑verfahren

Die Kommission ist seit 1989 beauftragt, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung). Sie hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Zusammenschlüsse den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 1 noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern.

Der weitaus größte Teil der Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Routineprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Eine nichtvertrauliche Fassung des Beschlusses wird veröffentlicht unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6280

Kontakt:

Amelia Torres (+32 229‑54629)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229‑51925)

1 :

Der EWR umfasst die EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein.


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