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Chemikalien/REACH: Konferenz befasst sich mit ersten Ergebnissen und künftigen Herausforde­rungen bei der Registrierung von Chemikalien

European Commission - IP/11/1068   23/09/2011

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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Chemikalien/REACH: Konferenz befasst sich mit ersten Ergebnissen und künftigen Herausforde­rungen bei der Registrierung von Chemikalien

Brüssel, den 23. September 2011 – Die Europäische Kommission und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) veranstalten heute in Brüssel eine Konferenz, auf der die bisherigen Erfolge im Rahmen des Registrierungsprozesses von REACH und die Lehren für die Zukunft erörtert werden.

Die Konferenz fällt zeitlich zwischen die beiden ersten Registrierungsfristen im Rahmen der umfassenden Chemikalienpolitik der EU (REACH). Es soll erörtert werden, welche konkreten Ergebnisse in diesem frühen Stadium bereits festzustellen sind. Die Registrierung ist ein Schlüsselelement von REACH, denn die Unternehmen müssen den sicheren Umgang mit Chemikalien nachweisen – eine Vorbedingung für das Inverkehrbringen. An der „REACH Registration Conference“ werden Vertreter aller REACH-Akteure wie Industrie, öffentliche Behörden, Arbeitnehmerverbände und NRO teilnehmen.

Andrea Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission mit Zuständigkeit für Industrie und Unternehmertum, und Janez Potočnik, EU-Kommissar für Umwelt, sagten in einer gemeinsamen Erklärung: „REACH zeigt, wie Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen. Wir sind erfreut darüber, dass die Industrie mit uns zusammengearbeitet hat, um REACH zum Erfolg zu verhelfen. Die Konferenz wird uns weiteren Aufschluss darüber geben, wie der Registrie­rungsprozess und auch die Registrierungsdossiers künftig verbessert werden und gewährleisten können, dass das im Rahmen von REACH gewonnene Wissen in den kommenden Jahren zu einer saubereren Umwelt, einem Innovationsschub, Verbesserungen bei der Sicherheit, besser informierten Entscheidungen von Verbrauchern und Industrie, einer wettbewerbsfähigeren Industrie und einer stärkeren Position auf den globalen Märkten führen werden.“

Auf der Konferenz wird untersucht, wie die Bestimmungen von REACH bisher funktioniert haben. Der Industrie ist es gelungen, die Registrierungsfrist von 2010 einzuhalten, doch sind viele Fragen noch offen. Die Redner werden sich damit befassen, was die Bestimmungen zur gemeinsamen Nutzung von Daten in der Praxis gebracht haben, die Qualität und den Mehrwert der von der Industrie bereitgestellten Daten bewerten und prüfen, welche Vorteile für die Industrie, die öffentlichen Behörden und die Bürgerinnen und Bürger bereits festzustellen sind. Die Direktoren-Kontaktgruppe, die damit betraut ist, vorrangig zu behandelnde Probleme bei der Einhaltung der Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Registrierung chemischer Stoffe zu ermitteln und Lösungen auszuarbeiten, wird ihre Arbeit vorstellen.

Im Hinblick auf die bevorstehende Registrierungsfrist von 2013 wird die Konferenz aufzeigen, wie die im Jahr 2010 gewonnenen Erfahrungen 2013 genutzt werden können, um denjenigen zu helfen, die an diese Frist gebunden sind. Außerdem wird die Konferenz den Startschuss für die ECHA-Kampagne geben, mit der insbesondere auch KMU für die Frist von 2013 sensibilisiert werden sollen.

Hintergrund

Die Registrierung ist eines der Schlüsselelemente der Risikobewertung von Chemikalien im Rahmen von REACH. Für die Registrierung gelten drei gestaffelte Fristen (2010, 2013 und 2018). Einer der Grundsätze von REACH lautet, dass Unternehmen, die einen von ihnen hergestellten oder importierten Stoff nicht fristgerecht registrieren, diesen Stoff auf dem EU-Markt nicht in Verkehr bringen dürfen.

Die REACH-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten. Die wesentlichen Ziele von REACH bestehen darin, ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt hinsichtlich der von Chemikalien ausgehenden potenziellen Risiken sicherzustellen, alternative Testmethoden zu fördern, den freien Verkehr von Stoffen im Binnenmarkt zu gewährleisten und Wettbewerbsfähigkeit und Innovation zu verbessern.

Weitere Informationen zur Konferenz:

http://www.euconf.eu/reach/en/registration/index.html

Sie können der Konferenz online beiwohnen unter:

http://webcast.ec.europa.eu/eutv/portal/index.html

Siehe auch:

http://ec.europa.eu/environment/chemicals/index.htm

http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/reach/index_de.htm

Kontakt:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Monica Westeren (+32 229-91830)

Carlo Corazza (+32 229-51752)

Andrea Maresi (+32 229-90403)


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