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EU mobilisiert zusätzliche Hilfe für Flutopfer in Pakistan

European Commission - IP/11/1067   22/09/2011

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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU mobilisiert zusätzliche Hilfe für Flutopfer in Pakistan

Brüssel, 22. September 2011 – Die EU und ihre Mitgliedstaaten werden für die notleidende Bevölkerung in den Überschwemmungsgebieten Pakistans weitere Hilfe zur Verfügung stellen. Am Freitag hat die Europäische Kommission zusätzlich zu ihrer Soforthilfe von 10 Mio. EUR (IP/11/1038) weitere Nothilfe für die Opfer der schweren Monsun-Regenfälle bereitgestellt. Die Hilfsgüter werden über den EU-Katastrophenschutzmechanismus zu den Flutopfern gelangen.

Pakistan hat in seinem Hilfegesuch an das Beobachtungs- und Informationszentrum (BIZ) unter anderem um Zelte, Wasseraufbereitungsgeräte, Trinkwassertabletten, Decken und Medikamente gebeten. Österreich, die Slowakei und Frankreich haben bereits einen Teil der benötigten Güter zugesagt. Die Hilfsgüter werden in Kürze in die Überschwemmungsgebiete befördert.

Das BIZ hat ein EU-Katastrophenschutzteam nach Pakistan entsandt, das die Koordinierung der über den EU-Katastrophenschutzmechanismus eintreffenden Hilfe unterstützen wird. Das Team besteht aus fünf Experten, die aus Dänemark, Schweden und Polen stammen. Zudem wird ein BIZ-Verbindungsbeamter rund 10 Tage in Pakistan bleiben.

Hintergrund

Der EU-Katastrophenmechanismus dient der besseren Zusammenarbeit bei der Katastrophenbewältigung zwischen insgesamt 31 Ländern Europas (EU-27 sowie Kroatien, Island, Liechtenstein und Norwegen). Die teilnehmenden Länder bündeln die verfügbaren Ressourcen für Einsätze in Katastrophengebieten in der ganzen Welt. Bei Aktivierung des Mechanismus werden die Hilfseinsätze innerhalb und außerhalb der Europäischen Union koordiniert. Die Europäische Kommission verwaltet den Mechanismus über das Beobachtungs- und Informationszentrum (BIZ).

Seit Einrichtung des Mechanismus im Jahr 2001 kam es sowohl in den Mitgliedstaaten (z. B. 2010 bei den Waldbränden in Portugal und den Überschwemmungen auf dem Balkan sowie 2011 nach einer Explosion auf einem Marinestützpunkt auf Zypern) als auch weltweit, unter anderem bei den jüngsten Erdbebenkatastrophen in Haiti, Chile und Japan, zum Einsatz. Im Sommer 2010 wurde ebenfalls im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus von mehreren teilnehmenden Ländern Hilfe für die Opfer der damaligen Überschwemmungskatastrophe in Pakistan bereitgestellt.

Weitere Informationen

Website von EU-Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Kontakt:

David Sharrock +32 229-68909

Irina Novakova +32 229-57517


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