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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU-Kommissarin Georgieva in New York: humanitäre Hilfe für Horn von Afrika als zentrales Anliegen der Vereinten Nationen

Brüssel, 23. September 2011 – Die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, Kristalina Georgieva, wird am Samstag auf einem wichtigen Ministergipfel zur Krise am Horn von Afrika am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung erklärte Kommissarin Georgieva: „Die Dürre am Horn von Afrika ist eine der tragischsten humanitären Krisen der letzten Jahrzehnte. Trotz der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft hält das Leiden von Millionen von Menschen an. Wir müssen auf die akuten Bedürfnisse der Menschen in der ganzen Region weiterhin aufmerksam machen.

Unser Ziel ist es, unsere humanitären Hilfeleistungen immer weiter zu verbessern. Wir haben die moralische Verpflichtung, den bedürftigen Opfern dieser und anderer Krisen zu helfen. Europa ist und bleibt an der Spitze bei der Bereitstellung von lebensnotwendiger Hilfe.“

Im Namen der Europäischen Kommission spricht Kommissarin Georgieva neben UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Valerie Amos, der Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen, und Regierungsvertretern der betroffenen Länder – Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti. Sie wird abermals die Besorgnis der Kommission angesichts der Dürrekatastrophe und der somalischen Hungersnot sowie darüber hinausgehender Nahrungsmittelkrisen zum Ausdruck bringen, für deren Bewältigung die gesamte EU bereits 700 Mio. EUR – davon 160 Mio. EUR von der Kommission – bereitgestellt hat. Die Kommissarin wird auch die Notwendigkeit betonen, mit vereinten Kräften in Maßnahmen zur Verringerung des Katastrophenrisikos zu investieren sowie Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Ferner wird Kommissarin Georgieva Einzelgespräche mit den am Gipfel teilnehmenden Entwicklungs- und Außenministern führen. Neben der Krise am Horn von Afrika werden sich ihre Gespräche auf eine Reihe von Krisengebieten, darunter Sudan und Libyen, konzentrieren.

Hintergrund

Factsheet zur Krise am Horn von Afrika:

http://ec.europa.eu/echo/files/aid/countries/hoa_drought_factsheet.pdf

Zusammenarbeit zwischen ECHO und OCHA

Die Europäische Kommission unterhält eine intensive und langjährige Partnerschaft mit OCHA, dem Büro der Vereinten Nationen zur Koordinierung der humanitären Hilfe. Unter der Leitung der Nothilfekoordinatorin Valerie Amos gewährleistet OCHA eine kohärente internationale humanitäre Hilfe. Seit 2006 hat die Europäische Kommission über 60 Mio. EUR für OCHA bereitgestellt, sowohl für die Koordinierung der humanitären Hilfe vor Ort und als auch über das Kapazitätenaufbauprogramm der Generaldirektion für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO) der Europäischen Kommission.

Die Aufgaben von OCHA umfassen:

  • Mobilisierung und Koordinierung wirksamer und grundsätzlicher humanitärer Hilfe in Partnerschaft mit nationalen und internationalen Organisationen, um das menschliche Leiden in Katastrophen- und Notsituationen zu lindern

  • Vertretung der Rechte von notleidenden Menschen

  • Förderung von Katastrophenvorsorge und -vorbeugung

  • Förderung nachhaltiger Lösungen

Weitere Informationen

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Kontakt:

David Sharrock (+32 229-68909)

Irina Novakova (+32 229-57517)


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