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Guatemala: Kommission stellt 1,325 Mio. EUR für Dürrehilfe bereit 

Commission Européenne - IP/10/9   08/01/2010

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IP/10/9

Entwurf Brüssel, 8. Januar 2010

Guatemala: Kommission stellt 1,325 Mio. EUR für Dürrehilfe bereit 

Die Lage im „Corredor seco“ an der Grenze Guatemalas zu Honduras und El Salvador hat sich dramatisch zugespitzt. Dort herrscht eine schwere Dürre, die durch das Klimaphänomen „El Niño“ ausgelöst wurde. Die Europäische Kommission hat daher 1,325 Mio. EUR für die Unterstützung der schwächsten Bevölkerungsgruppen zugewiesen. Die Mittel werden über den Dienst für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) für Projekte bereitgestellt, die von Partnerorganisationen durchgeführt werden.

Der EU-Kommissar für Entwicklung und humanitäre Hilfe, Karel De Gucht, erklärte in diesem Zusammenhang: „Zentralamerika und insbesondere Guatemala wurde in dieser Jahreszeit von El Niño besonders stark getroffen. Dank unserer Präsenz in Nicaragua konnten wir die Lage in diesem Gebiet schnell beurteilen und rasch Hilfe für die Bedürftigsten leisten. Die nun zugewiesenen Mittel werden es 20 000 Menschen ermöglichen, die Zeit bis zur nächsten Ernte zu überbrücken, wenn ihre Vorräte zur Neige gegangen sind."

Die bereitgestellten Mittel werden für Nahrungsmittelhilfe, die Verteilung von Saatgut, Food-for-work-Programme (Nahrung für Arbeit), die Verbesserung der Wasserverteilung und Vorratshaltung sowie für ein System zur Überwachung der Ernährungssicherheit eingesetzt. Die Hilfe wird rund 20 000 Menschen aus den schwächsten Bevölkerungsgruppen dieses Gebiets zugute kommen.

Hintergrund

In den letzten Monaten hat sich die Ernährungslage in diesem Gebiet drastisch verschlechtert, da die Dürre in bestimmten Teilen des Landes 70 % der Ernte vernichtete. Der Dienst für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission verfolgt die Lage gemeinsam mit seinen Partnern sehr genau. Die vorliegenden Informationen zeigen, dass die Nahrungsmittelvorräte der Menschen, die mit diesem Finanzierungsbeschluss unterstützt werden, im Januar zur Neige gehen werden. Die nächste Ernte kann jedoch erst im Mai/Juni 2010 eingebracht werden.

Weitere Informationen hierzu: http://ec.europa.eu/echo/index_de.htm


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