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IP/10/999

Brüssel, 22. Juli 2010

Europäische Kommission und IWF begrüßen erneuerte Unterstützungszusage der Mutterbanken für ihre rumänischen Tochterinstitute

Auf einer Sitzung der europäischen Bankenkoordinierungsinitiative, die am 22. Juli 2010 in Brüssel stattfand, bekräftigten die Mutterbanken der neun größten in Rumänien operierenden ausländischen Banken ihre Unterstützung für ihre rumänischen Tochterinstitute. Diese Zusagen werden – zusammen mit dem multilateralen Finanzhilfepaket – Rumänien helfen, das Anlegervertrauen zu stärken und die Wirtschaft wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu bringen. Die Teilnehmer stimmten darin überein, dass die Verbesserung der Zahlungsbilanzposition Rumäniens eine gewisse Flexibilität und ein geringeres Exposure von 95 % des Niveaus von Ende März 2009 ermögliche.

Am 22. Juli 2010 kamen in Brüssel Vertreter der Europäischen Kommission und des Internationalen Währungsfonds mit den neun größten ausländischen Kreditinstituten zusammen, die Tochtergesellschaften in Rumänien unterhalten (Erste Group Bank, Raiffeisen-Gruppe, Eurobank EFG, National Bank of Greece, UniCredit Group, Société Générale, Alpha Bank, Volksbank International und Piraeus Bank). An der Sitzung nahmen darüber hinaus Vertreter der Rumänischen Nationalbank, des rumänischen Finanzministeriums, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), der Europäischen Investitionsbank (EIB), der Weltbankgruppe, der Europäischen Zentralbank und der Behörden der Herkunftsländer der betroffenen Banken teil.

Es handelte sich um die vierte Zusammenkunft der europäischen Bankenkoordinierungsinitiative für Rumänien. Die ersten drei Treffen hatten im Jahr 2009 stattgefunden. Die Teilnehmer äußerten ihre Zufriedenheit darüber, dass die Mutterbanken ihre Zusagen weitgehend eingehalten haben, auf Konzernebene ihr Engagement in Rumänien aufrechtzuerhalten und ex ante ausreichende Eigenkapitalpuffer für ihre Tochterinstitute vorzusehen. Ende Juni 2010 hatte das Engagement der Mutterbanken in Rumänien annähernd denselben Umfang wie zum Bezugszeitpunkt (Ende März 2009). Die Mutterbanken stellten zusätzliches Kapital für die Jahre 2009 und 2010 bereit und die Eigenkapitalquote ihrer Tochterinstitute lag während des gesamten Programmzeitraums über 10 %.

Um die nationalen Behörden in ihren kontinuierlichen Anstrengungen zu unterstützen und die Wirtschaft wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu bringen, bekräftigten die Mutterbanken erneut ihre Bereitschaft zum langfristigen Engagement in Rumänien. Angesichts der Stabilisierung der Weltwirtschaft stimmten die Teilnehmer darin überein, dass die seit Beginn der Programmlaufzeit zu verzeichnende Verbesserung der Zahlungsbilanz Rumäniens eine gewisse Flexibilität und ein geringeres Exposure von 95 % ermögliche. Gleichzeitig bekundeten mehrere Banken ihre Absicht, angesichts der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung ihr Engagement in Rumänien in den kommenden Monaten weiter auszubauen. Die Teilnehmer unterstrichen erneut, wie wichtig eine raschere Verwendung der EU-Strukturfondsmittel und eine stärkere Einbeziehung des privaten Sektors sind.

Auf der heutigen Sitzung wurden die Teilnehmer darüber hinaus über die Fortschritte hinsichtlich der Erfüllung der an das multilaterale Finanzhilfeprogramm geknüpften Bedingungen unterrichtet. Die Gespräche mit den Behörden werden die Europäische Kommission und der IWF beim demnächst anstehenden Kontrollbesuch fortführen, der im Rahmen des multilateralen Finanzhilfeprogramms vom 26. Juli bis zum 4. August 2010 stattfinden wird.


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