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Straßenverkehrssicherheit: Kommission stellt Maßnahmen zur Halbierung der Zahl der Verkehrstoten bis 2020 vor

European Commission - IP/10/970   20/07/2010

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IP/10/970

Brüssel, 20. Juli 2010

Straßenverkehrssicherheit: Kommission stellt Maßnahmen zur Halbierung der Zahl der Verkehrstoten bis 2020 vor

Die Europäische Kommission hat heute ehrgeizige Pläne angenommen, um die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen in den kommenden zehn Jahren um die Hälfte zu verringern. Die heute im Rahmen der Leitlinien für die Politik im Bereich der StraßenverkehrssicherheitLeitlinien 2011-2020 für die Politik im Bereich der Straßenverkehrssicherheit vorgeschlagenen Initiativen reichen von höheren Standards für die Fahrzeugsicherheit über eine bessere Schulung der Verkehrsteilnehmer bis zur verstärkten Durchsetzung der Straßenverkehrsvorschriften. Die Kommission wird bei der Durchführung dieses Programms eng mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten.

Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Verkehrsfragen, erklärte dazu: „Jeden Tag sterben auf Europas Straßen hundert Menschen. Wir haben seit 2001 gute Fortschritte erzielt und konnten dadurch fast 80 000 Menschenleben retten. Aber die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten auf unseren Straßen ist weiterhin inakzeptabel. Wir untersuchen, welche Art von Autos gefahren wird, wo sie gefahren werden und wie die Fahrzeugführer fahren. Unser Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 zu halbieren.“

Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit 2011-2020:

Die Kommission hat heute eine Mischung von Initiativen vorgelegt, deren Schwerpunkt auf Verbesserungen von Fahrzeugen, Infrastrukturen und des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer liegt.

Sieben strategische Ziele wurden festgelegt:

  • Verbesserte Sicherheitsmaßnahmen für Lkw und Pkw

  • Sicherere Verkehrswege

  • Entwicklung intelligenter Fahrzeuge

  • Bessere Qualität von Führerscheinerwerb und die FahrschulausbildungFührerscheinerwerb und Fahrschulausbildung

  • Bessere Durchsetzung

  • Gezielte Maßnahmen zu Verletzungen

  • Verstärktes Augenmerk auf Motorradfahrer.

Die einzelnen Maßnahmen zu jedem strategischen Ziel sind im beigefügten MEMO/10/343 aufgeführt.

Die beigefügte Tabelle „Straßenverkehrstote nach Ländern“ gibt einen Überblick über die im Rahmen des Aktionsplans für Straßenverkehrssicherheit 2001-2010 erzielten Fortschritte, mit Zahlenangaben zur EU insgesamt und nach Ländern.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/transport/road_safety/events-archive/2010_07_20_road_safety_2011_2020_en.htm

Ansprechpartner:

Helen KEARNS: 02/298.76.38

Dale KIDD: 02/295.74.61

Straßenverkehrstote nach Ländern (je 1 Mio. Einwohner)

Mitgliedstaat

Verkehrstote je 1 Mio. Einwohner

Entwicklung Verkehrstote 2001-2009

 

2001

2009

2009 - 2001

Latvija

236

112

-54 %

España

136

58

-53 %

Eesti

146

75

-50 %

Portugal

163

79

-50 %

France

138

67

-48 %

Lietuva

202

110

-48 %

Slovensko

114

64

-43 %

Italia

125

68

-43 %

Éire/Ireland

107

54

-42 %

Deutschland

85

51

-40 %

Sverige

66

39

-39 %

Slovenija

140

84

-38 %

EU

113

69

-36 %

Belgique/België

145

90

-36 %

Suomi/Finland

84

53

-36 %

Nederland

62

39

-35 %

United Kingdom

61

38

-35 %

Österreich

119

76

-34 %

Magyarország

121

82

-34 %

Luxembourg

159

97

-33 %

Česká republika

130

87

-32 %

Danmark

81

55

-30 %

Κύπρος (Kypros)/Kibris

140

89

-28 %

Ελλάδα (Elláda)

172

130

-23 %

Polska

145

120

-17 %

България (Bulgaria)

128

118

-11 %

România

112

130

14 %

Malta

41

51

31 %

Anmerkung: 2010 dürften tödliche Unfälle um über 40 % zurückgehen (gegenüber 36 % im Jahr 2009).


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