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IP/10/968

Brüssel, 19. Juli 2010

Europäische Union unterstützt Hochschul­kooperation mit benachbarten Partnerländern

Die Europäische Kommission hat heute 30,4 Mio. EUR für Hochschulkooperationsprojekte in Ländern des Europäischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstruments (ENPI) und Russland freigegeben. Mit diesen Geldern sollen Hochschulkooperationsnetze ausgebaut sowie gemeinsame Projekte und Partnerschaften zwischen Hochschulen in der EU und den ENPI-Ländern gefördert werden.

„Im Mittelpunkt unserer Nachbarschaftspolitik stehen die Menschen; in sie wollen wir investieren", so Štefan Füle, EU-Kommissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik. „Die bisherige fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und den ENPI-Hochschulen soll mit Blick auf einen noch umfassenderen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen fortgesetzt werden.“

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, begrüßt den neuen Vorstoß. „Von einer verstärkten Zusammenarbeit profitieren beide Seiten, die EU und unsere Partner. Der europäische Hochschulraum wird dadurch auf internationaler Ebene an Sichtbarkeit und Attraktivität gewinnen, während die ENPI-Länder in ihren Bestrebungen um eine Reformierung ihrer Universitäten und eine Verbesserung der Lehrmethoden unterstützt werden.“

Rund 50 multilaterale Partnerschaften, die auf eine Reformierung der Studienpläne, der Lehrmethoden und der Hochschulverwaltung und ‑systeme in den Nachbarstaaten abzielen, sollen mit Geldern aus dem TEMPUS-Programm gefördert werden. Mehr als 350 Hochschulen aus diesen Ländern werden die Gelegenheit haben, in zwei- bis dreijährigen Projekten, für die 2011 der Startschuss fallen wird, mit einer ähnlich großen Zahl von Hochschulen in der EU in einem festen Rahmen zusammenzuarbeiten. Auch öffentliche und private Unternehmen und NRO werden beteiligt sein. Auf diese Weise soll den Projekten mehr Gewicht verliehen und eine stärkere Verbindung zwischen Gesellschaft und Hochschule erzielt werden. Für Tausende von Hochschulbediensteten und Studierenden werden sich durch die Projekte neue akademische und berufliche Perspektiven ergeben. Außerdem sollen neue Investitionen in Unterrichtsräume, Labors, Informationstechnologie und Lehrmaterial die Hochschulinfrastruktur verbessern helfen.

Hintergrund

Das TEMPUS-Programm fördert den Ausbau des Hochschulwesens in den benachbarten Partnerländern der EU und bietet Studierenden und wissenschaftlichem Hochschulpersonal die Möglichkeit, innerhalb der über TEMPUS aufgebauten Verbindungen neue Lernmöglichkeiten zu nutzen bzw. sich neue berufliche Perspektiven zu erschließen.

Das Programm besteht seit 1990 und befindet sich jetzt in seiner vierten Phase. Die Förderung im Rahmen von TEMPUS IV (2007-2013) zielt insbesondere auf die Reformierung des Hochschulwesens in Osteuropa, Nordafrika und im Nahen Osten ab.

Link zu Teil III des Interregionalen ENPI-Aktionsprogramms (TEMPUS IV):

http://ec.europa.eu/europeaid/work/ap/aap/2010_en.htm

Weitere Informationen:

TEMPUS-Programm

http://ec.europa.eu/education/external-relation-programmes/doc70_en.htm

http://eacea.ec.europa.eu/tempus/index_en.php

Interregionales Programm

http://ec.europa.eu/europeaid/where/neighbourhood/regional-cooperation/irc/education_en.htm

Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP):

http://ec.europa.eu/world/enp/index_en.htm


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