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Besuch von EU-Kommissarin Georgieva in Hochwassergebieten Rumäniens setzt Zeichen der Solidarität in der EU

European Commission - IP/10/902   06/07/2010

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IP/10/902

Brüssel, 7. Juli 2010

Besuch von EU-Kommissarin Georgieva in Hochwassergebieten Rumäniens setzt Zeichen der Solidarität in der EU

Die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion Kristalina Georgieva wird am Freitag, den 9. Juli nach Rumänien reisen und setzt damit ein Zeichen der Solidarität zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Sie wird auch den Ostteil des Landes besuchen, wo das Hochwasser in den kommenden Tagen seinen Scheitelpunkt erreichen dürfte. Bislang haben die EU-Mitgliedstaaten rasch auf die Bitte um Unterstützung der rumänischen Regierung reagiert. So gingen neben den bereits akzeptierten Hilfsangeboten aus Belgien und Österreich und den Angeboten Frankreichs und Estlands, die derzeit geprüft werden, auch Angebote aus Ungarn, Polen und Bulgarien ein, die Material und Hilfskräfte zur Verfügung stellen wollen.

Diese Hilfsbereitschaft ist umso beeindruckender, als Polen und Ungarn selbst erst kürzlich von den tragischen Folgen schwerer Überschwemmungen betroffen waren, oder - wie Bulgarien - in der Vergangenheit auch schwere Schäden durch Hochwasser erlitten haben. Diese Länder kommen nun einem anderen Mitgliedstaat zu Hilfe, der sich in derselben Notlage befindet. So sieht europäische Solidarität in der Praxis aus. Um mein persönliches Engagement zum Ausdruck zu bringen und mir einen Überblick über die Lage vor Ort zu verschaffen, werde ich am Freitag nach Rumänien reisen, sagte die für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion zuständige EU-Kommissarin Kristalina Georgieva.

Hintergrund:

Ungarn hat 10 Wasserpumpen, 2 Stromgeneratoren, 2 Stromgeneratoren, 8 Leuchtkörper, 2 Rollen Geotextil und 5000 Paraffinleuchten angeboten.

Polen will 2 Container mit Schutzausrüstung und ein Team mit 23 Rettungskräften bereitstellen und hat auch ein Hochleistungspumpmodul angeboten, zu dem 4 Hochleistungspumpen, 4 Schlammpumpen, mindestens 10 Fahrzeuge und 29 Hilfskräfte zur Bedienung der Anlage gehören.

Bulgarien kann ein 20-köpfiges Team und folgende Ausrüstung bereitstellen: 40 Motorpumpen, 4 Rettungsboote mit Tauchausrüstung, alpiner und sonstiger Rettungsausrüstung sowie 10. 000 Sandsäcke.

Unmittelbar nach der Aktivierung des Katastrophenschutzverfahrens der EU am 2. Juli hat Frankreich 5 Pumpen, 8 Stromgeneratoren und eine Wasserreinigungsanlage in Begleitung eines 30-köpfigen Hilfsteams angeboten. Estland hat bestätigt, dass das von der EU-Kommission finanzierte Hochleistungspumpmodul „Balt Flood Combat“ mit einem Team estnischer, litauischer und lettischer Hilfskräfte einsatzbereit ist und im Bedarfsfall nach Rumänien entsandt werden kann. Österreich hat 10 Schmutzwasserpumpen und 3 Stromgeneratoren angeboten. Belgien hat 11 Pumpen, 5 Stromgeneratoren sowie eine Wasserreinigungsanlage nebst Wasseraufbereitungsanlage angeboten. Rumänien hat die Angebote Belgiens und Österreich angenommen. Der belgische Hilfskonvoi ist heute Morgen aufgebrochen und wird unterwegs die von Österreich bereitgestellte Ausrüstung aufladen.

Weitere Informationen unter: http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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