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Kommission begrüßt Zustimmung des Europäischen Parlaments zu neuem Rechtsrahmen für intelligente Verkehrssysteme

European Commission - IP/10/891   06/07/2010

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IP/10/891

Straßburg, den 6. Juli 2010

Kommission begrüßt Zustimmung des Europäischen Parlaments zu neuem Rechtsrahmen für intelligente Verkehrssysteme

Die Europäische Kommission begrüßt die heutige Abstimmung des Europäischen Parlaments zugunsten eines neuen Rechtsrahmens für intelligente Verkehrssysteme (IVS). IVS können in erheblichem Maße dazu beitragen, den Verkehr sauberer, sicherer und effizienter zu machen. Die heute angenommene Richtlinie soll die europaweite Einführung innovativer Verkehrstechnologien beschleunigen.

Der für Verkehr zuständige Vize-Präsident der Kommission Siim Kallas erklärte hierzu: „Diese Richtlinie ist ein wichtiges Instrument zur koordinierten Umsetzung intelligenter Verkehrssysteme in Europa. Sie stellt einen großen Schritt in Richtung der Einführung und Nutzung interoperabler und nahtloser IVS-Dienste dar und lässt den Mitgliedstaaten gleichzeitig die Freiheit zu entscheiden, in welche Systeme sie investieren wollen. Die heutige Annahme wird eine effizientere, sichere und nachhaltigere, integrierte und wettbewerbsfähige Mobilität in Europa fördern.“

Intelligente Verkehrssysteme wenden Informations- und Kommunikationstechnologien auf verschiedene Verkehrsträger an, um sie so effizienter zu machen und die negativen Auswirkungen auf Gesundheit, Natur, Wirtschaft und Lebensqualität zu minimieren. Durch den IVS-Einsatz können die Kosten von Verkehrsüberlastungen, die auf 1 % des europäischen Bruttoinlandsprodukts geschätzt werden, um 10 % gesenkt werden. Intelligente Technik in Personen- und Lastkraftwagen soll zu einer Vermeidung von mehr als 5000 Verkehrstoten jedes Jahr beitragen.

Die heute angenommene Richtlinie unterstützt den IVS-Aktionsplan1 und dient der Schaffung eines Rahmens, um die Einführung und Nutzung von IVS im Straßenverkehr und die Verbindung mit anderen Verkehrsträgern zu beschleunigen und zu koordinieren. Als oberste Prioritäten werden Verkehrs- und Reiseinformationen, das eCall-Notrufsystem sowie intelligente Einparkhilfen für Lastkraftwagen angesehen.

Gemäß dieser Richtlinie muss die Kommission innerhalb der nächsten sieben Jahre Spezifikationen verabschieden (d.h. funktionale, technische, organisatorische oder dienstbezogene Vorgaben), um europaweit die Kompatibilität, Interoperabilität und Kontinuität der IVS-Lösungen in Angriff zu nehmen. Darüber hinaus wird die Kommission eine Europäische IVS-Beratergruppe einrichten, der Vertreter der entsprechenden IVS-Akteure angehören werden und die die Kommission bei den geschäftsbezogenen und technischen Aspekten der Durch- und Einführung von IVS in der Union beraten wird.

Die nächsten Schritte

Nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union haben die Mitgliedstaaten 18 Monate Zeit, um die Richtlinie umzusetzen.

2010: Einrichtung des Europäischen IVS-Ausschusses und der Europäischen IVS-Beratergruppe.

2011: Verabschiedung eines Arbeitsprogramms durch die Kommission und Vorlage eines ersten Berichts über die Aktivitäten der Mitgliedstaaten.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://ec.europa.eu/transport/its/

1 :

Siehe IP/08/1979


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