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Kommissionsvizepräsident Tajani begrüßt Zustimmung des Europäischen Parlaments zur Verordnung über das Europäische Erdbeobachtungsprogramm (GMES)

European Commission - IP/10/750   16/06/2010

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IP/10/750

Brüssel, 16. Juni 2010

Kommissionsvizepräsident Tajani begrüßt Zustimmung des Europäischen Parlaments zur Verordnung über das Europäische Erdbeobachtungsprogramm (GMES)

Mit dieser europäischen Initiative erhalten die Bürger Europas Informationen, die ihnen dabei helfen, ihre Lebensqualität durch mehr Wissen über ihre Lebensumwelt zu verbessern; sie stellt aber auch die nötigen Daten bereit, um den Klimawandel zu bekämpfen, Krisensituationen zu bewältigen oder die Bürger vor einer Verschlechterung der Luftqualität zu warnen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. So wurde GMES jüngst auch zur Unterstützung der Rettungseinsätze in Haiti und bei der Bekämpfung der Ölpest im Golf von Mexiko eingesetzt. Das Europäische Parlament hat mit seinem Votum einen wichtigen Schritt des Gesetzgebungsverfahrens vollzogen", sagte Vizepräsident Tajani.

Das Europäische Erdbeobachtungsprogramm steht unter Leitung der Europäischen Union und wird in Partnerschaft mit den Mitgliedstaaten und der Europäischen Weltraumorganisation ESA umgesetzt; sein Ziel besteht darin, die europäischen Erdbeobachtungskapazitäten weiterzuentwickeln, bis sie ein nachhaltiges und betriebsfähiges Niveau erreichen, was für einzelne Mitgliedstaaten nicht machbar wäre. Die Informationen werden den Nutzern durch verschiedene Dienste übermittelt, die die Subsysteme unserer Erde systematisch überwachen und Zustandsprognosen erstellen. Dabei werden mehrere thematische Bereiche abgedeckt: Meere, Landflächen, Atmosphäre, Krisensituationen, Sicherheit und Klimawandel. Ein Landüberwachungsdienst, ein Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt und ein Atmosphärenüberwachungsdienst werden direkt in die Überwachung des Klimawandels und die Bewertung der Maßnahmen zur Abschwächung seiner Folgen und die Anpassung daran eingebunden. Zwei weitere GMES-Dienste betreffen die Bewältigung von Krisensituationen (z. B. Hochwasser, Brände, Erdbeben, humanitäre Krisen) und sicherheitsrelevante Aspekte (z. B. Überwachung von Meeresgebieten und Grenzen).

Anlässlich des letzten Rates (Wettbewerbsfähigkeit) am 26. Mai haben die zuständigen Minister der Mitgliedstaaten dem Projekt GMES in vollem Umfang ihre Unterstützung ausgesprochen und den Bericht angenommen.

Weitere Informationen finden Sie unter

http://ec.europa.eu/gmes/index_en.htm oder http://www.gmes.info.


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