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Umfrage: Das EU-Programm „Jugend in Aktion“ fördert Sprachkenntnisse und Berufschancen

European Commission - IP/10/556   12/05/2010

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IP/10/556

Brüssel, 12. Mai 2010

Umfrage: Das EU-Programm „Jugend in Aktion“ fördert Sprachkenntnisse und Berufschancen

Laut einer vor kurzem von der Europäischen Kommission durchgeführten Umfrage konnten 59 % der befragten jungen Menschen, die am EU-Programm „Jugend in Aktion“ teilgenommen haben, ihre Sprachkenntnisse erweitern. Außerdem glauben 66 %, dass sich aufgrund der dabei gewonnenen Erfahrungen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert haben. Ihre Beteiligung an der Europawahl 2009 lag bei 60 %, während im Durchschnitt nur 29 % der jungen Europäer zur Wahl gingen.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage unter 4 550 jungen Menschen, Jugendbetreuern und Jugendorganisationen, die Anfang 2010 vorgenommen wurde. Die Umfrage zeigt, dass sich von der EU finanzierte Jugendprojekte auf die Teilnehmer positiv auswirken. Sie wurde in allen Mitgliedstaaten durchgeführt und befasste sich vor allem mit Teilnehmern transnationaler Projekte. Künftig soll sie regelmäßig stattfinden, wenn die Kommission die Wirkung des Programms Jugend in Aktion bewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage

Junge Projektteilnehmer:

  • 95 % sind der Ansicht, dass sie gelernt haben, besser mit Menschen zu kommunizieren, die eine andere Sprache sprechen.

  • 86 % sind der Auffassung, dass sie gelernt haben, etwas im Interesse ihrer Gemeinschaft oder Gesellschaft besser zu erreichen.

  • 77 % haben gelernt, wie sie die Möglichkeiten für ihre persönliche oder berufliche Zukunft besser erkennen können.

  • 92 % geben an, dass sie aufgrund der Projekte der kulturellen Vielfalt in Europa aufgeschlossener gegenüberstehen.

  • 66 % glauben, dass sie aufgrund der in den Projekten gewonnenen Erfahrungen bessere Berufsaussichten haben.

Jugendbetreuer:

  • 95 % erklären, dass sie nun verstärkt darauf achten werden, die internationale Dimension in ihre Arbeit einzubeziehen.

  • 88 % glauben, dass sie ein Fachwissen erworben haben, das sie sich im Rahmen nationaler Projekte nicht hätten aneignen können.

Jugendorganisationen:

  • 92 % halten es für „in jedem Fall“ oder „in gewissem Maße“ zutreffend, dass durch ihre Teilnahme an eine einem Projekt, das vom Programm Jugend in Aktion unterstützt wurde, ihre Kenntnisse im Bereich Projektmanagement verbessert wurden.

  • 94 % halten es für „in jedem Fall“ oder „in gewissem Maße“ zutreffend, dass sie aufgrund ihrer Teilnahme der kulturellen Vielfalt eine größere Wertschätzung entgegenbringen.

Die Frage, ob sie nach Abschluss ihres Projekts an einer weiteren internationalen oder europäischen Initiative teilgenommen haben, wurde von 96 % der Jugendbetreuer und 97 % der Jugendorganisationen bejaht.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Detail

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Auswirkungen auf bestimmte Einstellungen junger Projektteilnehmer

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Beteiligung an den Europawahlen 2009

Junge Menschen, die an einem Projekt des Programms „Jugend in Aktion“ teilgenommen haben (Quelle: Umfrage „Jugend in Aktion“)

60 %

EU-Gesamtbevölkerung (Quelle: Europäisches Parlament1)

43 %

EU-Bevölkerung zwischen 18 und 24 Jahren (Quelle: Europäisches Parlament)

29 %

Die Ergebnisse dieser Umfrage bestätigen aus Sicht der Nutznießer des Programms „Jugend in Aktion“, dass es im Hinblick auf zwei Ziele erfolgreich ist: jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, durch nicht formales Lernen neue Kenntnisse zu erwerben, und sie dazu anzuregen, sich aktiv an der Gesellschaft zu beteiligen. Im Rahmen des Programms „Jugend in Aktion“ (2007-2013), das über einen jährlichen Gesamtetat von ungefähr 140 Millionen Euro verfügt, werden jedes Jahr mehr als 7 000 Projekte unterstützt, an denen mehr als 130 000 Personen beteiligt sind. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei benachteiligten Jugendlichen. Mit dem Programm werden unterschiedlichste Aktivitäten unterstützt, so z. B. die Jugendbegegnung, der grenzüberschreitende Freiwilligendienst und die Fortbildung von Jugendbetreuern und deren Vernetzung.

Mehr dazu:

Vollständiger Bericht über die Umfrage und Informationen über das Programm „Jugend in Aktion“: http://ec.europa.eu/youth/index_de.htm

1 :

http://www.europarl.europa.eu/pdf/eurobarometre/post_electoral/EB71.3-FocusonAge-DE.pdf


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