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Reform der gemeinsamen Fischereipolitik Topthema bei Veranstaltungen in Spanien

European Commission - IP/10/483   30/04/2010

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IP/10/483

Brüssel, den 30. April 2010

Reform der gemeinsamen Fischereipolitik Topthema bei Veranstaltungen in Spanien

Fischereiminister und Interessengruppen sprechen in den nächsten Tagen bei zwei wichtigen Veranstaltungen in Spanien über die künftige Gestalt der gemeinsamen Fischereipolitik der EU. Am 2./3. Mai empfangen die Kommission und die spanische Präsidentschaft die Vertreter der Interessengruppen zu einer großen Konferenz über die Reform der gemeinsamen Fischereipolitik in La Coruna, und am 4./5. Mai lädt die spanische Präsidentschaft zu einer informellen Tagung des Rats der Fischereiminister in Vigo. Die Kommission wird auf der informellen Ratstagung durch Maria Damanaki, EU-Kommissarin für maritime Angelegenheiten und Fischerei, vertreten. Auf beiden Veranstaltungen stellt die Kommission die Ergebnisse der im vergangenen Jahr durchgeführten öffentlichen Konsultation zur Reform der gemeinsamen Fischereipolitik vor. Die Teilnehmer der Veranstaltungen werden die aus der Konsultation hervorgegangenen Optionen erörtern und grundlegende politische Leitlinien für die Zukunft ausarbeiten.

2008 hat die EU eine radikale Reform der gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) eingeleitet. Erster Schritt war ein Grünbuch der Kommission, durch das eine allgemeine Diskussion über die Zukunft der GFP angestoßen wurde. Während der öffentlichen Konsultation von April bis Dezember 2009 gingen über 1700 Beiträge ein, die nun in einem Bericht zusammengefasst vorliegen (siehe Link unten).

In einem zweiten Schritt sind die Ergebnisse der Konsultation nun zu prüfen und im Zusammenwirken von Institutionen, Behörden, Interessengruppen und Sachverständigen zu verbindlichen Vorschlägen und Tendenzen für die Zukunft zu verdichten. Dies ist die Aufgabe der Konferenz in La Coruña. Jenseits der Plenarsitzungen werden drei Schlüsselbereiche der Reform in drei parallelen Arbeitskreisen zu Regierungshandeln, Zugang und Ressourcenbewirtschaftung einschließlich einer Sonderregelung für die handwerkliche Küstenfischerei erörtert werden.

Über 200 Personen werden auf der Konferenz erwartet, Vertreter der europäischen Institutionen, der nationalen Verwaltungen, des Fischereisektors, der Wissenschaft, von Nichtregierungsorganisationen sowie Presse und Medien (70 Personen pro Arbeitskreis). Sprachen der Konferenz sind Spanisch, Französisch und Englisch.

Die spanische Präsidentschaft hat Kommissarin Damanaki gebeten, auf dem informellen Rat der Fischereiminister in Vigo die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation und die wichtigsten Schlussfolgerungen der Konferenz der Interessengruppen in La Coruña vorzustellen. Die Minister werden auch über die externe Dimension der künftigen GFP beraten.

Die Ergebnisse beider Veranstaltungen werden in die Vorbereitungen für die künftige Reform einfließen. Die Minister haben auf der Fischereiratstagung am 28./29. Juni in Luxemburg Gelegenheit, die Diskussion über die Reform fortzusetzen. Die Kommission wird ihre Legislativvorschläge für eine neue EU-Fischereipolitik im nächsten Jahr vorstellen.

Weitere Informationen:

Link zur Website GFP-Reform (http://ec.europa.eu/fisheries/reform/index_de.htm)


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