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Welttag der Pressefreiheit: Europäische Kommission schreibt Lorenzo-Natali-Preis 2010 für hervorragende journalistische Leistungen im Bereich der Entwicklungspolitik aus.

European Commission - IP/10/482   30/04/2010

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IP/10/482

Brüssel, den 30. April 2010

Welttag der Pressefreiheit: Europäische Kommission schreibt Lorenzo-Natali-Preis 2010 für hervorragende journalistische Leistungen im Bereich der Entwicklungspolitik aus.

Anlässlich des Welttages der Pressefreiheit am 3. Mai wird die Europäische Kommission offiziell den Lorenzo‑Natali‑Preis 2010 ausschreiben. Mit diesem internationalen Preis, der in Zusammenarbeit mit der Organisation Reporter ohne Grenzen und dem Weltverband der Zeitungen vergeben wird, werden die besten journalistischen Leistungen zu den Themen Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte ausgezeichnet.

EU‑Entwicklungskommissar Andris Piebalgs erklärte: „Mit dem Lorenzo‑Natali‑Preis zeichnet die Europäische Kommission Journalisten aus, die sich durch ihre Berichterstattung für Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Viele von ihnen üben ihre Tätigkeit unter oft schwierigen Bedingungen aus, doch ist ihre Aufklärungsarbeit über die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort unerlässlich, um die Bürger für die Bedeutung der Entwicklungspolitik zu sensibilisieren. Wir wollen sie dabei unterstützen, ihre Informationsaufgabe fortzusetzen und so zur Bekämpfung der Armut beizutragen.

Der Natali‑Preis ist ein internationaler Preis, mit dem seit 1992 hervorragende journalistische Leistungen zu den Themen Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte ausgezeichnet werden. Beteiligen können sich Journalisten, die in den Sparten Fernsehen, Radio, Printmedien oder Internetjournalismus tätig sind. 2009 haben über 1000 Journalisten aus 130 Ländern daran teilgenommen.

Interessierte Journalisten können sich bis zum 31. August 2010 bewerben (http://www.nataliprize2010.eu). Die Preisträger werden im Dezember im Rahmen einer Preisverleihungszeremonie in Brüssel in Anwesenheit von EU‑Entwicklungskommissar Andris Piebalgs bekannt gegeben.

Für die 17 Preisträger aus Afrika, Europa, dem Maghreb/Nahen Osten, Asien und Lateinamerika/der Karibik sind insgesamt 60 000 Euro vorgesehen.

Hintergrund:

Der Lorenzo‑Natali‑Preis ist seit über 20 Jahren fester Bestandteil der Entwicklungspolitik der Europäischen Kommission. Durch die Förderung von Meinungsfreiheit, Demokratie, Menschenrechten und Entwicklung wird ein konkreter Beitrag zu verantwortungsvollem Regieren, Frieden sowie zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den ärmsten Ländern geleistet.

Die Europäische Kommission arbeitet bei der Organisation der Preisvergabe auch in diesem Jahr mit einigen der international anerkanntesten Presseverbände zusammen:

  • Reporter ohne Grenzen, Preisträger des Sacharow‑Preises für geistige Freiheit (2005)

  • Weltverband der Zeitungen (WAN IFRA – World Association of Newspapers and News Publishers), ein Dachverband, der mehr als 18 000 Publikationen aus fünf Kontinenten vertritt.

Lorenzo Natali (1922‑1990) war von 1976 bis 1989 EU‑Kommissar und Vizepräsident der Kommission und von 1985 bis 1989 für Zusammenarbeit und Entwicklung zuständig.

Weitere Informationen finden Sie auf http://www.nataliprize2010.eu


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