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Mehr mediale Aufmerksamkeit für die Armut in Europa

European Commission - IP/10/416   12/04/2010

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IP/10/416

Brüssel, 12. April 2010

Mehr mediale Aufmerksamkeit für die Armut in Europa

Im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 startet die Europäische Kommission heute einen Wettbewerb für Journalistinnen und Journalisten, die sich mit diesem Schwerpunktthema befassen. Zugelassen sind Print-, Online- und AV-Journalistinnen und ‑Journalisten. Die Preise für die originellsten Berichte mit hohem Nachrichtenwert werden auf nationaler Ebene (800 EUR) und auf europäischer Ebene (4500 EUR, 3000 EUR und 2000 EUR) vergeben. Die Sieger/innen des europaweiten Journalistenpreises des Europäischen Jahres 2010 werden am 17. Dezember im Rahmen eines Festaktes in Brüssel bekannt gegeben.

László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, erklärte: „Um Armut zu bekämpfen, müssen wir den ausgegrenzten Menschen eine Stimme geben und wir müssen die Ursachen der Armut verstehen lernen. Gleichzeitig müssen wir praktische Lösungen finden, die funktionieren. Journalistinnen und Journalisten erfüllen in diesem Kontext eine wichtige Aufgabe und deshalb haben wir diesen Wettbewerb für die originellsten Berichte zu Armutsthemen mit hohem Nachrichtenwert ins Leben gerufen.“

Der Wettbewerb läuft und Journalistinnen und Journalisten können ihre Beiträge bis 31. August 2010 online über die Website des Europäischen Jahres 2010 einreichen. Zugelassen sind Artikel und audiovisuelle Berichte, die zwischen dem 1. Oktober 2009 und dem 31. August 2010 von einem Medium in einem der 27 Mitgliedsstaaten, in Island oder Norwegen publiziert oder ausgestrahlt wurden. Alle Beiträge werden zunächst von einer Expertenjury auf nationaler Ebene bewertet, die für jede Kategorie eine Siegerin/einen Sieger bekannt gibt. Die nationalen Sieger/innen gehen dann in die europäische Ausscheidung, die Ende 2010 mit einem von der belgischen Ratspräsidentschaft in Brüssel organisierten Festakt abschließt.

Der Journalistenwettbewerb ist eine der bedeutendsten EU-weiten Aktionen während des Europäischen Jahres und soll auf mit Armut und sozialer Ausgrenzung verbundene Fragen aufmerksam machen. Weitere wichtige Veranstaltungen zum Themenjahr sind ein europaweiter Kunstwettbewerb, internationale Konferenzen zu spezifischen Themenbereichen wie Kinderarmut und Obdachlosigkeit sowie eine Reihe von Veranstaltungen rund um den Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut im Oktober.

Einzelheiten zum Journalistenwettbewerb finden Sie auf der Website des Europäischen Jahres 2010: http://www.2010againstpoverty.eu/?langid=de, in der rechten Leiste unter „Journalistenwettbewerb”.

Hintergrund

Das Europäische Jahr 2010 soll Ursachen und Folgen von Armut in Europa stärker in den Blickpunkt rücken – sowohl bei den zentralen Verantwortungsträgern wie Regierungen und Sozialpartnern, als auch der breiten Öffentlichkeit. Darüber hinaus sollen diese Partnerinnen und Partner für den Kampf gegen Armut gewonnen, die soziale Integration gefördert und dazu aufgerufen werden, sich auf EU- und nationaler Ebene unmissverständlich für eine Politik gegen Armut und soziale Ausgrenzung zu engagieren.

84 Millionen Europäerinnen und Europäer – 17 % der EU-Bevölkerung – leben derzeit unterhalb der Armutsgrenze. Laut einer vor kurzem durchgeführten Eurobarometer-Umfrage hält eine große Mehrheit der Menschen in Europa (73 %) Armut für ein in ihrem Land weit verbreitetes Problem und 89 % fordern von ihrer Regierung, dringend etwas dagegen zu unternehmen. Die meisten Menschen sehen die Zuständigkeit zwar vor allem bei ihrer eigenen Regierung, aber 74 % erwarten, dass auch die EU aktiv wird.

Näheres zur Eurobarometer-Umfrage: IP/09/1585


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