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Internationale Geberkonferenz „Towards a New Future for Haiti“ in New York: EU sagt über 1,2 Mrd. EUR zu

Commission Européenne - IP/10/393   30/03/2010

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IP/10/393

Brüssel, 30. März 2010

Internationale Geberkonferenz „Towards a New Future for Haiti“ in New York: EU sagt über 1,2 Mrd. EUR zu

Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission, wird zusammen mit Andris Piebalgs, EU‑Kommissar für Entwicklung, und Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, an der internationalen Geberkonferenz „Towards a New Future for Haiti“ teilnehmen, die am 31. März auf Ministerebene am Sitz der Vereinten Nationen in New York stattfindet. Die Konferenz wird gemeinsam von Brasilien, Kanada, der Europäischen Union, Frankreich und Spanien als wichtigsten Gebern Haitis geleitet.

Mit der Geberkonferenz soll in erster Linie gewährleistet werden, dass alle Quellen – öffentliche und private, NROs sowie multilaterale Institutionen – die für die Erholung und den Wiederaufbau Haitis notwendigen Mittel bereitstellen, damit auf diese Weise der für die nächsten beiden Jahre erforderliche Betrag von 3,8 Mrd. USD aufgebracht werden kann. Des Weiteren werden die EU-Vertreter die Notwendigkeit einer langfristigen Strategie für die nächsten zehn Jahre unterstreichen, damit die im Rahmen der Bedarfsermittlung nach Konflikten und Katastrophen (PDNA) gestarteten Projekte zum Wiederaufbau des Landes vollständig durchgeführt werden können. Die geschätzten Kosten hierfür betragen 10 Mrd. EUR.

Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU und Vizepräsidentin der Kommission, erklärte: „So verheerend dieses Erdbeben auch war, so großartig fiel die Welle der weltweiten Solidarität aus, die es hervorrief. Nachdem sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und die Europäische Kommission abgestimmt haben, kann ich hiermit ankündigen, dass die EU über 1,2 Mrd. EUR zum Wiederaufbau und Entwicklungsprozess Haitis beitragen wird. Die EU ist sich jedoch bewusst, dass der Wiederaufbau Haitis auch eine langfristige Verpflichtung seitens der Entwicklungspartner erfordert. Daher werden meine Amtskollegen und ich die Notwendigkeit eines Zehnjahres-Wirtschaftsplans betonen, der umgesetzt werden muss, damit die Haitianer sich von dieser Tragödie erholen, gestärkt aus ihr hervorgehen und einer besseren Zukunft entgegen sehen können, die ihnen zusteht.“

Die Bürger und Organisationen der Zivilgesellschaft in Europa haben ihre Solidarität und überwältigende Unterstützung für Haiti zum Ausdruck gebracht, indem sie gemeinsam über 600 Mio. EUR für die Soforthilfe und den Wiederaufbau zusammengetragen haben.

Während ihres Besuchs in New York wird die EU-Delegation mit VN-Generalsekretär Ban Ki Moon zusammentreffen. Die Hohe Vertreterin Catherine Ashton wird ein bilaterales Treffen mit US-Außenministerin Hillary Clinton abhalten.

Hintergrund:

Unmittelbar nach dem Erdbeben stellte die Europäische Union über die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten humanitäre Soforthilfe für Haiti in Höhe von über 300 Mio. EUR zur Verfügung. Das Verfahren der Europäischen Union für den Katastrophenschutz wurde rasch in Gang gesetzt, um den EU-Mitgliedstaaten dabei zu helfen, die Mobilisierung der Zivilschutzmittel, u. a. Such- und Rettungsteams, zu koordinieren. Weitere 100 Mio. EUR wurden für die Wiederherstellung der Kapazitäten der Regierung bereitgestellt. Ein Paket von 200 Mio. EUR wurde für längerfristige Wiederaufbau- und Wiederherstellungsmaßnahmen zugesagt.

Nach der ersten Katastrophenhilfe beriefen die Vereinten Nationen die internationale Geberkonferenz „Towards a New Future for Haiti“, die am 31. März 2010 auf Ministerebene am VN-Sitz in New York stattfinden soll. Die VN-Mitgliedstaaten können ihren nationalen Beitrag zur Hilfe für Haiti übermitteln. Geber des Privatsektors und sonstige Geber werden alternative Möglichkeiten haben, ihre Hilfe zu übermitteln.

Im Vorfeld der Konferenz fanden weitreichende Konsultationen mit folgenden Beteiligten statt: der haitianischen Zivilgesellschaft (in den vergangenen Wochen, organisiert vom Büro des VN-Sondergesandten für Haiti, MINUSTAH, NROs und lokalen Bürgergruppen), dem Privatsektor (am 15. März in Haiti, organisiert von der Interamerikanischen Entwicklungsbank), der haitianischen Diaspora (21.–23. März in Washington, organisiert von der Organisation amerikanischer Staaten), der Staatsregierung und lokalen Verwaltungen Haitis (23. März in Martinique, organisiert von der französischen Regierung), Akteuren der MINUSTAH (23. März in New York, organisiert von der brasilianischen und der haitianischen Regierung) und Nichtregierungsorganisationen (25. März in New York, organisiert vom Büro des VN‑Sondergesandten für Haiti und EU-Kommissarin Georgieva). Am 23. März leitete EU-Kommissar Piebalgs eine ähnliche Konferenz in Brüssel, bei der rund 50 Nichtregierungsorganisationen aus Haiti, Europa und den Vereinigten Staaten mit Vertretern der haitianischen Regierung darüber berieten, wie es am besten gelingen kann, die Hilfsmaßnahmen der NRO in Haiti mit der Wiederaufbau- und Entwicklungsstrategie der haitianischen Regierung zusammenzuführen.

Weitere Informationen siehe MEMO/10/113

Konferenz:

Konferenz „Towards a New Future for Haiti“

Sitz der Vereinten Nationen in New York

Um 11.30 Uhr (Ortszeit) findet am VN-Sitz eine gemeinsame Pressekonferenz der Hohen Vertreterin und Vizepräsidentin der Kommission, Catherine Ashton, und der EU-Kommissare Piebalgs und Georgieva statt.

Über EbS abrufbar. Ein EbS-Team wird von der Konferenz berichten.

Quellen

Website der Hohen Vertreterin und Vizepräsidentin der Kommission: http://www.eeas.europa.eu/haiti/earthquake/index_en.htm

Website von EU-Kommissar Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Website von EU-Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED


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