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Antrittsbesuch von EU-Kommissar Füle in Tunesien

European Commission - IP/10/386   29/03/2010

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IP/10/386

Brüssel, 29 März 2010

Antrittsbesuch von EU-Kommissar Füle in Tunesien

Štefan Füle, EU-Kommissar für Erweiterung und europäische Nachbarschaftspolitik, wird während seines Tunesienbesuchs am 29. und 30. März mit Vertretern der tunesischen Regierung zusammenkommen. Eine Pressekonferenz ist für Dienstag, den 30. März angesetzt.

Mit seinem ersten Amtsbesuch in Tunesien möchte EU-Kommissar Füle seinem Wunsch nach engeren Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Tunesien Ausdruck verleihen: „Die Beziehungen zwischen Tunesien und der EU sind gut, aber ich bin aufgrund zahlreicher positiver Faktoren und insbesondere in Anbetracht der stabilen Lage in der Region davon überzeugt, dass unsere bilateralen Beziehungen noch ausbaufähig sind. Ich möchte unseren Beziehungen neue Impulse geben. Dabei baue ich auf das Vertrauen und das Verständnis, das wir einander entgegenbringen, und auf einen konstruktiven, ehrgeizigen und zukunftsorientierten Dialog.“

Hintergrund

Grundlage der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Tunesien ist ein Assoziationsabkommen, das Tunesien 1995 als erstes Land des südlichen Mittelmeerraums mit der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet hat. In diesem Abkommen wurde die Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Soziales, Wissenschaft und Kultur vereinbart und langfristig eine Freihandelszone zwischen den Vertragsparteien ins Auge gefasst. In dem 2005 ausgearbeiteten Aktionsplan zur Nachbarschaftspolitik sind die strategischen Ziele dieser Zusammenarbeit definiert.

Im Rahmen der technischen und finanziellen Zusammenarbeit zwischen der EU und Tunesien sind seit 1980 mehrere Finanzprotokolle unterzeichnet worden. Seit 2007 wird die Zusammenarbeit im Rahmen des Europäischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstruments (ENPI) mit Zuschüssen für die Bereiche Wirtschaft und Handel, Bildung und Beschäftigung, Energie und Umwelt sowie Landwirtschaft und Justiz finanziert.


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