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Europäische Unternehmerpreise 2010 – zwölf Kandidaten in der engeren Wahl

European Commission - IP/10/277   15/03/2010

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IP/10/277

Brüssel, 15. März 2010

Europäische Unternehmerpreise 2010 – zwölf Kandidaten in der engeren Wahl

Halbierung der Unternehmensinsolvenzen durch individuelle Unterstützung, Verdoppelung der Unternehmensgründungen durch junge Menschen, Steigerung der Zahl neuer Genossenschaften um 500 %– dies sind nur einige der Projekte, die für die Europäischen Unternehmerpreise 2010 nominiert sind. Mit den Preisen sollen herausragende Initiativen prämiert werden, die zu einem unternehmer- und unternehmensfreundlichen Europa beitragen, indem sie z. B. kleine und mittlere Unternehmen stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. Die Preisträger werden am 31. Mai 2010 im Rahmen einer Feier während der „Small Business Act”-Konferenz in Madrid bekanntgegeben.

Dazu Vizepräsident Antonio Tajani, Kommissar für Industrie und Unternehmen: „Alljährlich stellen die Europäischen Unternehmerpreise erfolgreiche Initiativen aus ganz Europa vor, die sowohl für die Unternehmen als auch für die Gemeinschaften Vorteile mit sich gebracht haben. Oft sind sie das Ergebnis der Umsetzung brillanter Ideen und der Stärkung öffentlich-privater Partnerschaften. Einige der diesjährigen Projekte zeigen, dass hierfür keine großen Budgets erforderlich sind.“

Mercedes Bresso, die Präsidentin des Ausschusses der Regionen, fügte hinzu: „Die Rolle der Regionen bei der Initiierung und Durchführung dieser Projekte zeigt, wie ein starkes regionales Konzept Arbeitsplätze schaffen und das unternehmerische Potenzial der Regionen neu beleben kann."

Mehr als 330 Projekte bewarben sich in nationalen Wettbewerben in 28 europäischen Ländern um die Europäischen Unternehmerpreise 2010. Die teilnehmenden Länder (EU-Mitgliedstaaten und Norwegen) konnten bis zu zwei Kandidaten für die Teilnahme an dem europäischen Wettbewerb auswählen. Die 53 vorausgewählten Projekte1 wurden von einer hochrangigen Jury aus Vertretern von Unternehmen, Regierungen und Wissenschaft geprüft. Die Jury hat zwölf Kandidaten aus fünf Kategorien in die engere Wahl gezogen:

Kategorie 1: Förderung des Unternehmergeistes

  • Österreich: Erschließung des unternehmerischen Potenzials junger Künstler an der Johannes Keppler Universität Linz

  • Frankreich: Unterstützung lokaler Unternehmensgründungen durch das Programm „Residenzstipendien für Unternehmer“ in der Auvergne

  • Irland: Förderung junger Unternehmer durch das Programm „Genesis Enterprise“

Kategorie 2: Investitionen in Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Schweden: Verdopplung der Zahl der unternehmerisch gesinnten jungen Menschen durch Ausbildungsmaßnahmen in der Region Halland

  • Vereinigtes Königreich: Schaffung von 3000 Arbeitsplätzen und 400 neuen Unternehmen durch die unternehmerische und wirtschaftliche Neubelebung in Hull

Kategorie 3: Verbesserung des Unternehmensumfelds

  • Griechenland: Wiederbelebung der Herstellung traditioneller Käsearten mit moderner Technologie auf der Insel Ios

  • Slowenien: Halbierung der Schließungsrate bei neuen Unternehmen durch kostenlose Unterstützung für neue Unternehmer

Kategorie 4: Unterstützung der Internationalisierung von Unternehmen

  • Deutschland: Unternehmensgründungen entlang der deutsch-niederländischen Grenze dank grenzüberschreitender Schulungsmaßnahmen

  • Norwegen: Zusammenführung von innovativen KMU mit internationalen Kunden

Kategorie 5: Verantwortliches und umfassendes Unternehmertum

  • Finnland: Steigerung der Zahl der Genossenschaften in Tampere um 500 %

  • Deutschland: Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit von Nürnberger Unternehmen dank Ethik-Initiative

  • Polen: Gleichzeitige Lösung von Beschäftigungs- und Wohnungsproblemen in Nysa

Die Preisträger werden am 31. Mai 2010 auf einer Feier in Madrid bekanntgegeben, zu der alle nationalen Kandidaten eingeladen sind. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem spanischen Vorsitz des EU-Ministerrats organisiert und zielt auf den Austausch bewährter Verfahren der Unternehmensförderung in ganz Europa ab. Sie beschließt ferner die zweite europäische KMU-Woche, eine europaweite Kampagne zur Förderung des Unternehmertums und zur Information über Unterstützungsmöglichkeiten für kleinere Unternehmen.

Weitere Informationen über die in die engere Wahl gezogenen Projekte finden Sie in der ergänzenden Pressemitteilung (MEMO/10/77).

Umfassende Informationen über die Preise, die Jury und deren Mitarbeiter finden Sie auf folgender Website:

http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/best-practices/european-enterprise-awards/index_de.htm

1 :

http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/files/awards/download/eea_entryforms.pdf


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