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Brüssel, 15. Januar 2010

Catherine Ashton: der Wiederaufbau Haitis ist für die EU eine Priorität

Vor dem Treffen der Entwicklungsminister am Montag in Brüssel bekräftigte Catherine Ashton, Vizepräsidentin der Kommission und Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, die Entschlossenheit der EU, Haiti bei der Bewältigung der Folgen des verheerenden Erdbebens zu unterstützen. Die Minister werden über den Beitrag der EU zur Soforthilfe, aber auch über die anschließenden Wiederaufbauanstrengungen im Katastrophengebiet beraten. Nächste Woche Mittwoch wird Ashton in die Vereinigten Staaten zu Treffen mit den Vereinten Nationen in New York und der amerikanischen Regierung reisen.

Catherine Ashton, Vizepräsidentin der Kommission und Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, erklärte: „Wir sorgen dafür, dass Haiti rasch die dringend benötigte Hilfe erhält. Gleichzeitig müssen wir uns auf den sehr wichtigen nächsten Schritt vorbereiten: die Unterstützung Haitis beim Wiederaufbau des Landes. Ich stehe mit unseren Partnern in Europa und der restlichen Welt in engem Kontakt, um diese Anstrengungen zu koordinieren. Zusammen mit dem spanischen EU-Vorsitz und EU-Kommissar Karel de Gucht haben wir ein Treffen der Entwicklungsminister organisiert, das ich leiten werde. Ich setze mich ohne Wenn und Aber dafür ein, den Menschen in Haiti zu helfen. Die Menschen in Haiti erwarten dies von uns und sie können auf uns zählen. Der Wiederaufbau Haitis ist für die EU jetzt eine Priorität.“

Die Europäische Kommission hat auf die Krise umgehend durch Soforthilfe reagiert, die über ihren Dienst für humanitäre Hilfe (ECHO) und ihr Beobachtungs- und Informationszentrum für Katastrophenschutz bereitgestellt wird. Die EU-Mitgliedstaaten leisten ebenfalls umfangreiche Unterstützung. Die Vizepräsidentin/Hohe Vertreterin übernimmt auch weiterhin die Koordinierung der verschiedenen Maßnahmen der Europäischen Union mit den EU-Mitgliedstaaten und der internationalen Gemeinschaft.

Am wichtigsten war zunächst die Lieferung von Ausrüstung zur Beseitigung der Trümmer, die Entsendung von Such- und Rettungstrupps und die Bereitstellung von medizinischer Notversorgung, Trinkwasser, Feldlazaretten, Zelten, Telekommunikationsgeräten und Nahrung. Die EU hat sich auch bereit erklärt, weitere Unterstützung in anderen Bereichen zu gewähren.

Auf dem außerordentlichen Treffen der Entwicklungsminister wird erörtert, welches die nächsten Schritte der EU zur Finanzierung und Durchführung von Wiederaufbaumaßnahmen in Haiti im Anschluss an die Soforthilfe sein werden.

Das Ministertreffen findet von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr im Justus-Lipsius-Gebäude statt, gefolgt von einer Pressekonferenz.

Weitere Informationen zum Thema:

- die koordinierte Antwort der EU auf die humanitäre Krise in Haiti:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

- der europäische Katastrophenschutz:

http://www.ec.europa.eu/environment/civil/index.htm


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