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Ferrero-Waldner besucht Zentralamerika: Handel und Investitionen im Mittelpunkt der Gespräche

European Commission - IP/10/22   15/01/2010

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IP/10/ 22

Brüssel, 15. Januar 2010

Ferrero-Waldner besucht Zentralamerika: Handel und Investitionen im Mittelpunkt der Gespräche

EU-Handelskommissarin Benita Ferrero-Waldner wird während ihrer Zentralamerika-Reise vom 18.-21. Januar Costa Rica, Guatemala und El Salvador besuchen. Ziel der Reise ist es, den Verhandlungsprozess über ein Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Zentralamerika voranzubringen sowie beide Regionen betreffende Handels- und Investitionsfragen zu erörtern.

Im Vorfeld ihres Besuchs sagte EU-Kommissarin Ferrero-Waldner: „Ich möchte meinen letzten Zentralamerika-Besuch als Europäische Kommissarin nutzen, um die Verhandlungen dort voranzutreiben und so den Abschluss eines progressiven Assoziierungsabkommens zwischen den beiden Regionen zu erreichen. Ein solches Assoziierungsabkommen wird unseren Exporteuren, Investoren und Verbrauchern neue Chancen und den Zugang zu besseren und günstigeren Produkten und Dienstleistungen eröffnen.“ Sie fügte hinzu: „Unsere Ziele bei diesen Verhandlungen gehen jedoch über Handels- und Wirtschaftsfragen hinaus. Unser gemeinsames Ziele ist es, unsere Beziehungen in allen Bereichen auszubauen und insbesondere den politischen Dialog sowie die bilaterale Zusammenarbeit zu stärken. Vor allem aber wird das Assoziierungsabkommen dazu beitragen, die Partnerschaft zwischen Europa und Lateinamerika zu vertiefen.“

Die Europäische Union ist bestrebt, die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit Zentralamerika zu intensivieren. Die wirtschaftlichen Vorteile einer engeren wirtschaftlichen Beziehung mit Zentralamerika sind jedoch entscheidend mit der Schaffung eines regionalen Marktes verbunden, der groß genug ist, um Handel und Investitionen aus dem Ausland anzuziehen – wovon Wirtschaftswachstum in der globalisierten Welt stark abhängt.

Die Übereinkunft, die im vergangenen Monat im langjährigen Bananen-Streit erzielt wurde, zeugt von der Absicht der Kommission, die Beziehungen zu Lateinamerika auszubauen. Gleichzeitig ebnet sie den Weg für den Abschluss der Verhandlungen mit Zentralamerika, was rechtzeitig vor dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid am 18. Mai 2010 geschehen soll.

Benita Ferrero-Waldner trifft am 18. Januar in Guatemala mit dem Präsidenten der Republik sowie dem Wirtschafts- und dem Außenminister zusammen.

In El Salvador wird die Kommissarin am 19. Januar Gespräche mit dem Präsidenten der Republik, dem Wirtschaftsminister sowie den stellvertretenden Außenministern führen.

In Costa Rica sind am 20. und 21. Januar Treffen mit dem Präsidenten der Republik und dem Minister für Außenhandel geplant. Frau Ferrero-Waldner wird außerdem Gelegenheit haben, die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Costa Rica mit Vertretern der Exportkammer Costa Ricas zu erörtern.

Hintergrund

2008 beliefen sich die EU-Importe aus Zentralamerika auf 4,46 Mrd. EUR (0,3 % aller EU-Importe), wobei hauptsächlich Bananen, Kaffee sowie Maschinen und Geräte eingeführt wurden. Die EU exportierte 2008 vor allem Maschinen, Transportausrüstungen und Chemikalien im Wert von insgesamt 2,23 Mrd. EUR nach Zentralamerika.


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