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Brüssel, 3 März 2010

Galileo treibt Innovation mit herausragenden Navigationsanwendungen an

Fällt ein Seemann auf See über Bord, sind seine Rettungschancen am besten, wenn ihn das Schiff wieder aufnimmt, von dem er gefallen ist – mit Hilfe verbesserter Navigationsmethoden, die das Schiff zu ihm führen. Das ist nur eine der 32 bahnbrechenden Anwendungen der Satellitennavigation, die auf den „Galileo Application Days“ vom 3. bis zum 5. März in Brüssel vorgestellt werden. Diese Anwendungen werden Landwirten und Hafenverwaltungen das Leben erleichtern, werden Sehbehinderten ebenso beistehen wie an Alzheimer Erkrankten. Sie werden Katastrophenhilfe wirksamer und sportliche Betätigungen sowie Aktivitäten im Gelände sicherer machen.

Dazu sagte Vizepräsident Antonio Tajani, Kommissionsmitglied für Industrie und Unternehmen: „Diese neuen Werkzeuge werden den Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Vorteile bieten: soziale und wirtschaftliche, aber auch für Umwelt und Sicherheit. Diese bahnbrechenden Anwendungen werden auch in den nachgelagerten Märkten für Erträge sorgen. Unsere Weltraumforschung liefert die innovativen Anwendungen, die unsere Wirtschaft, vor allem die KMU, so dringend benötigt, um neuartige Produkte zu erzeugen und die aktuelle Krise zu überstehen.“

Die dreitägige Veranstaltung bietet Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Informationsaustausch und soll so Entwickler von Anwendungen unterstützen, die auf dem System Galileo aufbauen. Der Ideenaustausch auf der Konferenz soll zu einer offenen Debatte darüber führen, wie sich das Potential von Galileo durch neuartige Ideen optimal nutzen lässt.

Anwendungen der Satellitennavigation können handfeste Vorteile im Leben aller bieten. In der Ausstellung „Galileo Application Days” wird erklärt, wie weit entfernt erscheinende, weltraumgestützte Systeme im Alltag einfach genutzt werden können. Einige der gezeigten Anwendungen nutzen EGNOS und sind schon heute verfügbar. Sobald Galileo mit seinem technischen Vorsprung in Betrieb gegangen ist, werden sie noch effektiver sein. Andere Anwendungen basieren auf einer Simulation der künftigen Galileo-Signale und befinden sich somit noch im Erprobungsstadium.

Unter anderem werden in Brüssel folgende Innovationen im Bereich der Satellitennavigation vorgestellt:

  • Im Ausstellungsbereich Stadt (City) erhalten die Besucher von Mobzili Informationen über Geschäfte, Gaststätten und die Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel im „Dorf“ (Application Village), der simulierten Anwendungsumgebung.

  • Im Bereich Straße (Road) können die Besucher mit GSW eine Anwendung zur Geschwindigkeitsanpassung ausprobieren und einen Preis gewinnen, wenn sie die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten.

  • Im Bereich Hafen (Port) demonstriert Sci-Tech POB (Person Overboard System), wie ein Schiff bei der Rettung über Bord Gefallener geführt werden kann.

  • Im Bereich Nachbarschaft (Neighbourhood) veranschaulicht Inclusion , wie Satellitennavigationsdaten Rollstuhlfahrern dabei helfen, Barrieren zu überwinden und ihre Mobilität zu verbessern.

  • Im Bereich Gelände (Outdoor) können Besucher mit Close Search einen Such- und Rettungshubschrauber besichtigen und mitverfolgen, wie er in der Wildnis Vermisste ausfindig macht.

Weitere Informationen über das Programm der Galileo Application Days

Über EGNOS und Galileo

MEMO/10/ 61


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