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Catherine Ashton und Kristalina Georgieva reisen nach Haiti

European Commission - IP/10/202   26/02/2010

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IP/10/202

Brüssel, 26. Februar 2010

Catherine Ashton und Kristalina Georgieva reisen nach Haiti

Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik sowie Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, und Kristalina Georgieva, Kommissarin für humanitäre Hilfe und Zivilschutz, reisen nach Haiti, um sich vor Ort ein Bild von der Entwicklung der humanitären Hilfe Europas und den künftigen Bedürfnissen im Land zu machen.

Während Kristalina Georgieva bereits am 28. Februar anreist, wird Catherine Ashton am 2. März in Haiti eintreffen. Frau Ashton wird mit dem haitianischen Präsidenten René Preval zusammenkommen und anschließend eine Pressekonferenz abhalten. Außerdem wird sie gemeinsam mit Frau Georgieva den Ministerpräsidenten sowie weitere Vertreter des Landes treffen. Catherine Ashton wird zudem europäische Polizei- und Militärkräfte besuchen, die in Haiti die Nothilfemaßnahmen und den Wiederaufbau unterstützen, und lokale Projekte in Port-au-Prince besichtigen, wobei ihr das Elend der Waisen und anderen notleidenden Kindern ein besonderes Anliegen ist. Kristalina Georgieva wird Projekte auf der gesamten Insel besuchen und die humanitären Maßnahmen in einer umfassenderen Perspektive untersuchen.

Vor ihrer Abreise erklärte Catherine Ashton: „Ich werde in Haiti bekräftigen, dass die EU dem haitianischen Volk bei der Bewältigung der Krise und dem Wiederaufbau des Landes zur Seite stehen wird. Ich reise erst jetzt nach Haiti, weil erst nach der Wiedereröffnung des Flughafens von Port-au-Prince gewährleistet ist, dass Besuche von Politikern nicht zulasten der Versorgung des Landes mit wichtigen Hilfsgütern gehen. Wir wollen zusammen mit der Regierung von Haiti eine gemeinsame Vision für die Zukunft des Landes und der Kinder im Land entwickeln. Wir sind uns bewusst, dass der Wiederaufbau Jahre dauern wird, doch die EU ist bereit zu einem langfristigen Engagement. Die Menschen in Haiti leiden nach wie vor große Not. Besonders besorgniserregend ist, dass unmittelbar vor der Regenzeit und der Hurrikan-Saison nach wie vor Hunderttausende kein Dach über dem Kopf haben. Daher wird die EU ihre Hilfsmaßnahmen in diesem Bereich ausweiten. Die Zeit drängt.“

EU-Kommissarin Kristalina Georgieva sagte: „Die humanitäre Krise in Haiti ist lange noch nicht bewältigt. Das Bevorstehen der Regenzeit und der Hurrikan-Saison machen die Lage noch schwieriger. Die Kommission stellt seit dem Tag nach dem Erdbeben dringend benötigte Soforthilfe bereit. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die wichtigsten Bedürfnisse der Menschen in Haiti zu decken, und insbesondere Unterkünfte, Sanitärversorgung und Gesundheitsversorgung bereitstellen. Die Kommission hat einen zusätzlichen Betrag von 90 Mio. EUR mobilisiert, die ich möglichst effizient nutzen will. Dazu muss ich nach Haiti reisen, um mir selbst ein Bild von der Lage im Land zu machen, insbesondere außerhalb von Port-au-Prince, sowie um die Partnerschaft mit den Vertretern Haitis, den Vereinten Nationen und sonstigen Akteuren vor Ort auszubauen. Das haitianische Volk kann sich auf uns verlassen.“

Kristalina Georgieva und Catherine Ashton werden im Hinblick auf die weiteren humanitären Hilfsmaßnahmen der EU in den kommenden Wochen eine Bedarfsanalyse durchführen. Oberste Priorität haben gegenwärtig neben der Bereitstellung von Unterkünften insbesondere die Sanitärversorgung (u. a. in Zeltlagern), die Beseitigung der Trümmer und die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung. Angesichts des Bevorstehens der Regenzeit im März und der Hurrikan-Saison im Juni ist besondere Eile geboten.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen sind dem MEMO/10/54 "The Commission's civil protection and humanitarian response following the earthquake in Haiti" (nur auf Englisch abrufbar) zu entnehmen.


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