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IP/10 /169

Brüssel, den 19. Februar 2010

Informelles Treffen des Viezpräsidenten der Kommission mit EU-Ministern zur Lage der Autoindustrie

Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und mit dem Ressort Unternehmen und Industrie betraut, ist heute mit den für die Automobilindustrie zuständigen Ministern zusammengetroffen. Themen waren die wirtschaftlichen Herausforderungen für die europäische Autoindustrie, mögliche kurzfristige Hilfsmaßnahmen sowie die mittelfristige Strategie zur nachhaltigen Überwindung der Krise.

Hauptanliegen der Gesprächsrunde war es, die gegenwärtige Lage der Automobilindustrie aus europäischer Sicht zu bewerten. Außerdem wollte man sich auf eine gemeinsame Vision für die langfristige Sicherung der Rentabilität der Autoindustrie in Europa einigen.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich darin einig, dass zwar durch die Hilfsmaßnahmen einige unmittelbare Folgen der Krise abgewendet werden konnten, dass die wirtschaftliche Lage der europäischen Automobilindustrie jedoch nach wie vor schwierig ist.

Die Branche sieht sich mit Überkapazitäten einerseits und einer angesichts des allgemeinen Wirtschaftsklimas gesunkenen Nachfrage andererseits konfrontiert. Um dem Sektor bei der Überwindung der kurzfristigen Probleme zu helfen, sprachen sich die Teilnehmer für eine Fortsetzung der Gespräche auf europäischer Ebene aus, damit gemeinsame Lösungen gefunden werden können. Die Mitgliedstaaten sollten auch künftig ihre Hilfsmaßnahmen untereinander abstimmen, um dafür zu sorgen, dass der Binnenmarkt reibungslos funktioniert.

Einer Koordinierung auf europäischer Ebene bedarf es überdies auch, um die Krise mit möglichst geringen sozialen Auswirkungen zu überwinden. Es ist vorgesehen, den zielgerichteten Einsatz von EU–Instrumenten (z. B. Darlehen der Europäischen Investitionsbank und die Strukturfonds) zu intensivieren.

Nach Ansicht der Teilnehmer können „grüne“ Technologien eine mittelfristige strategische Perspektive für die Autoindustrie darstellen, um sich von der Krise zu erholen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Deshalb sollte Europa eine Strategie für saubere und energieeffiziente Automobile entwickeln und umsetzen, in der Maßnahmen zur Förderung der Markteinführung von umweltfreundlichen Fahrzeugen, einschließlich Elektroautos vorgesehen sind.

Um eine Struktur für den Meinungsaustausch über diese Strategiefragen zu schaffen, wurde vereinbart, die hochrangige Gruppe „CARS 21“ wieder einzurichten.

Weitere Informationen:

Zur Wettbewerbsfähigkeit und zu CARS 21:

http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/automotive/competitiveness-cars21/index_de.htm


Zur hochrangigen Gruppe CARS 21:

http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/automotive/competitiveness-cars21/cars21/index_en.htm


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