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Brüssel, 3. Dezember 2010

EU unterstützt Israel bei Bekämpfung der schlimmsten Waldbrände der letzten Jahrzehnte

Die Europäische Kommission hat in der vergangenen Nacht das EU‑Katastrophenschutzverfahren aktiviert und so auf das israelische Ersuchen um Hilfe bei der Bekämpfung der Brände reagiert, die im Norden des Landes wüten.

„Mein Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer. Gleichzeitig möchte ich den vom Feuer Betroffenen unsere Solidarität aussprechen und der israelischen Regierung versichern, dass Europa für eine enge Zusammenarbeit bei der Löschung der Brände bereitsteht“, erklärte Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

„Wir treffen unverzüglich die notwendigen Vorkehrungen, um Israel bei der Bekämpfung einer Naturkatastrophe zu unterstützen, wie sie das Land in diesem Ausmaß noch nicht erlebt hat. Israel kann auf Europas sofortigen Beistand zählen. Das Beobachtungs- und Informationszentrum koordiniert die europäische Hilfe in den entscheidenden Stunden und Tagen“, so die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, Kristalina Georgieva.

Seit Tagen wüten in Israel großflächige Waldbrände. In der vergangenen Nacht kontaktierte das Land das Beobachtungs- und Informationszentrum der EU und bat insbesondere um brandverzögerndes und Löschmaterial wie Löschpulver. Daraufhin wurde das Beobachtungs- und Informationszentrum aktiv und gab das israelische Ersuchen an die 31 am EU-Katastrophenschutzverfahren beteiligten Länder weiter. Innerhalb von Stunden stellten die involvierten Staaten das benötigte Material zur Verfügung.

Des Weiteren boten einige Staaten – Griechenland, Spanien, Frankreich, Zypern, Spanien und Kroatien – Löschflugzeuge an. Vier griechische Flugzeuge sind heute morgen bereits vor Ort eingetroffen. 92 weitere Maschinen aus Bulgarien sind auf dem Weg nach Israel.

Das Beobachtungs- und Informationszentrum wurde auch über Hilfe informiert, die von anderen Ländern, so etwa Russland, Ägypten und Jordanien, bereitgestellt wurde.

Weitere Informationen über die humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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