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EU-Preis für Gesundheitsjournalismus 2010: Preisträger gestern in Brüssel bekanntgegeben

European Commission - IP/10/1638   01/12/2010

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IP/10/1638

Brüssel, 1. Dezember 2010

EU-Preis für Gesundheitsjournalismus 2010: Preisträger gestern in Brüssel bekanntgegeben

Gestern Abend wurden die drei Gewinner des zweiten EU‑Journalistenpreises im Gesundheitsbereich in Brüssel bekanntgegeben. Zwei italienische Journalisten, Gianluca Ferraris und Ilaria Molinari, die für „Panorama“ schreiben, erhielten den ersten Preis für ihren gemeinsamen Artikel mit dem Titel „Ladri di speranza“ (Enttäuschte Hoffnungen) über Kliniken, die verzweifelten chronisch kranken Patienten teure Therapien ohne Wirksamkeitsnachweis anbieten. Eine tschechische Journalistin, Lucie Hášová Truhelková, Autorin eines Artikels zum Thema Organspende aus Liebe kam auf den zweiten Platz. Einem dänischen Journalistenteam, Kasper Krogh, Morten Crone, Line Holm Nielsen und Jesper Woldenhof, das für „Berlingske Tidende“ schreibt, wurde der dritte Preis verliehen für einen Artikel mit dem Titel „Das große Versagen“ über die Bemühungen eines Einzelnen, das Gesundheitssystem zu verändern. Mit dem Preis wird die Arbeit von Journalisten in ganz Europa gewürdigt, die für Fragen der gesundheitlichen Versorgung und der Patientenrechte sensibilisieren.

John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucher, sagte: „Mit diesem Preis betont die Kommission, welch wichtige Rolle die Medien bei der Bewusstseinsbildung in Gesundheitsfragen spielen. Die diesjährigen Preisträger und alle nationalen Finalisten haben Fragen von großer Bedeutung für ihre Leser aufgeworfen.“

In diesem Jahr war sowohl die Zahl der auszuwählenden Artikel als auch die der Teilnehmer enorm angestiegen. 438 Journalisten aus allen 27 Mitgliedstaaten nahmen am Wettbewerb teil, das sind 44 % mehr als im Vorjahr. Sie reichten insgesamt 745 Artikel ein, 60 % mehr als im letzten Jahr. Die 27 Artikel, die in die engere Wahl kamen, behandelten ein breites Themenspektrum im Rahmen der Kampagne „Europa für Patienten“. Dazu gehören unter anderem Bereiche wie Organspende, Patientensicherheit, die Schweinegrippe (H1N1) und grenzübergreifende Gesundheitsversorgung.

Hintergrund

Im Sommer wählten nationale Jurys aus jedem Mitgliedstaat einen Teilnehmer an der Endrunde aus. Die EU-Jury bewertete die 27 Artikel, die in die engere Wahl gekommen waren, und trat Ende Oktober zusammen, um die drei besten Artikel auszusuchen. Die 9-köpfige EU-Jury setzte sich aus Beamten der Europäischen Kommission, Sachverständigen für öffentliche Gesundheit und Journalisten zusammen. Den Vorsitz führte Andrzej Rys, Direktor für öffentliche Gesundheit und Risikobewertung in der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission.

Die 27 nationalen Finalisten und die Herausgeber der Veröffentlichungen wurden zu einem Medienseminar über die Initiativen „Europa für Patienten“ und zur Teilnahme an der Preisverleihung im Berlaymont-Gebäude nach Brüssel eingeladen.

Die Kampagne „Europa für Patienten“ und der Journalistenpreis werden aus dem zweiten Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der Gesundheit (2008‑2013) finanziert.

Weitere Informationen über den EU-Journalistenpreis im Gesundheitsbereich und der Wortlaut der preisgekrönten sowie der in die engere Wahl gekommenen Artikel sind von folgender Website abrufbar:

http://ec.europa.eu/health-eu/journalist_prize/2010/index_de.htm

Die Kampagne „Europa für Patienten“:

http://ec.europa.eu/health-eu/europe_for_patients/index_de.htm

Das zweite Gesundheitsprogramm 2008-2013:

http://ec.europa.eu/health/programme/policy/index_de.htm


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