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Welt-Aids-Tag 2010: Europäische Kommission hat mehr als 1,3 Milliarden EUR zur weltweiten Aids-Bekämpfung bereitgestellt und ruft dringend zur Prävention und zu mehr HIV-Tests auf

Commission Européenne - IP/10/1628   30/11/2010

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IP/10/1628

Brüssel, 30. November 2010

Welt-Aids-Tag 2010: Europäische Kommission hat mehr als 1,3 Milliarden EUR zur weltweiten Aids-Bekämpfung bereitgestellt und ruft dringend zur Prävention und zu mehr HIV-Tests auf

Anlässlich des Welt-Aids-Tags wird der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucher, John Dalli, auf einer Veranstaltung zum Thema HIV-Tests im Europäischen Parlament eine Grundsatzrede halten. Früherkennung ist für eine frühzeitige Behandlung und die Verlängerung der Lebenserwartung unverzichtbar. Denn etwa jeder dritte HIV-Infizierte in Europa weiß Schätzungen zufolge nichts von seiner Infektion. Um Aids auf globaler Ebene zu bekämpfen, kündigte der EU-Kommissar für Entwicklung, Andris Piebalgs, kürzlich eine zehnprozentige Anhebung der Beiträge zum Globalen Fonds für die Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) an, zu dem die EU als größter Geber bereits 52 % der Fondsmittel beiträgt. Mit dieser Anhebung würde die Kommission im Zeitraum 2002-2013 etwa 1,3 Milliarden EUR bereitstellen.

Am Vorabend des Welt-Aids-Tags sagte John Dalli, der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucher: „Seit einem Vierteljahrhundert verursachen HIV und Aids auf der ganzen Welt großes Leid. Der erste Schritt zur Bekämpfung des Virus ist der HIV-Test. Wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen und müssen unser Engagement zur Bekämpfung dieser schweren Krankheit verstärken.“

Andris Piebalgs, der EU-Kommissar für Entwicklung, fügte hinzu: „Ohne eine gesunde Bevölkerung können die Entwicklungsländer kein integratives und nachhaltiges Wachstum schaffen, um die Millennium-Entwicklungsziele zu erreichen. Aids ist nach wie vor eine der Krankheiten mit den höchsten Sterberaten, und wir müssen unsere Bemühungen verstärken, um die Ausbreitung dieses Virus zu verhindern.“

Trotz des allgemeinen Rückgangs der Zahl der Neuinfektionen steigt die Zahl derer, die mit einer HIV-Infektion leben, weltweit an. Sie beträgt nunmehr 33,4 Millionen. Am schlimmsten betroffen sind die afrikanischen Länder südlich der Sahara, wo 71 % aller HIV-Neuinfektionen im Jahre 2008 auftraten.

Als weltgrößter Entwicklungshilfegeber bleibt die Europäische Kommission ihrem Engagement verpflichtet, die Aids-Bekämpfung zusammen mit ihren Partnerländern auf der ganzen Welt fortzuführen.

Hintergrund zur EU-Beteiligung an der Aids-Bekämpfung

Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben von 2002 bis 2010 mehr als 10 Milliarden EUR in den GFATM eingezahlt; das entspricht 52 % der Gesamtmittel des Fonds. Im Juni dieses Jahres berichtete der Fonds, dass dank seiner Maßnahmen 2,8 Millionen HIV-Infizierte mit lebensrettenden antiretroviralen Therapien versorgt werden konnten. Außerdem sorgte die Kommission mit ihren Beiträgen dafür, dass 7,7 Millionen Menschen mit Insektiziden behandelte Moskitonetze erhielten und 750 000 HIV-Infizierte im fortgeschrittenen Stadium mit antiretroviralen Kombinationstherapien versorgt werden konnten.

Die Europäische Kommission ist ein Gründungsmitglied des Globalen Fonds. Seit 2002 leistet sie ihm umfangreiche politische und finanzielle Unterstützung. Der Vorschlag zur zehnprozentigen Mittelanhebung muss noch von den Haushaltsbehörden der EU und der Gruppe der AKP-Staaten (in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean) genehmigt werden.

Ferner unterstützt die EU ihre Partnerländer in aller Welt bei der Gestaltung und Umsetzung ihrer nationalen Gesundheitspolitik. Auf diese Weise kann die EU dazu beitragen, die Bekämpfung dieser schweren Krankheit längerfristiger und konsequenter zu finanzieren.

Weitere Informationen

Siehe auch MEMO/10/630

http://ec.europa.eu/health/sexual_health/hiv_aids/index_de.htm

http://ec.europa.eu/europeaid/what/health/index_en.htm


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