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EU-Katastrophenschutzteam nach Haiti entsandt

European Commission - IP/10/1594   24/11/2010

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IP/10/1594

Brüssel, den 24. November 2010

EU-Katastrophenschutzteam nach Haiti entsandt

Sieben Katastrophenschutzexperten machen sich heute auf den Weg nach Haiti, um bei der Bekämpfung der Cholera-Epidemie mitzuwirken. Das Team wird vom Beobachtungs- und Informationszentrum (MIC) der Europäischen Kommission entsandt. Die Experten werden die Verteilung lebenswichtiger Hilfsgüter koordinieren (wie z.B. Wasserreinigungstabletten), die von den Teilnehmerstaaten des EU-Katastrophenschutzverfahrens bereitgestellt werden. Außerdem werden die Experten die lokalen Behörden beraten, wie die Infektionsrate durch Maßnahmen im Gesundheits- und Hygienebereich gesenkt werden könnte.

Mit dieser Mission verstärken wir unsere Unterstützung Haitis bei der Bekämpfung der Cholera-Epidemie. Die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten sind bereit, den Landesbehörden und den Partnern vor Ort darüber hinaus noch weitere Hilfe zu leisten", so Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion.

Das EU-Katastrophenschutzteam soll drei Wochen in Haiti bleiben. Die unmittelbaren Aufgaben des Teams sind: 1) Koordinierung der eintreffenden materiellen Hilfe, die von den Teilnehmerstaaten des EU-Katastrophenschutzverfahrens geleistet wird; 2) Beratung der haitianischen Behörden hinsichtlich der Verbesserung der Hygienebedingungen und der Wasserversorgung und bei der Entsorgung von Abfällen aus Gesundheitseinrichtungen. Das Team wird zudem neben den haitianischen Behörden auch mit den internationalen Akteuren vor Ort, zu denen die Weltgesundheitsorganisation und die Vereinten Nationen zählen, zusammenarbeiten und beratend für sie tätig sein.

Unter den europäischen Ländern sind bislang Frankreich und Österreich dem über das EU-Katastrophenschutzverfahren lancierten Hilfeappell für Haiti nachgekommen. Frankreich hat Material für Notunterkünfte sowie Krankenbetten nach Haiti geliefert, während Österreich eine Million Wasserreinigungstabletten zur Verfügung gestellt hat. Die Teilnehmerstaaten des Katastrophenschutzverfahrens wurden um weitere Hilfe im Wasser- und Abwasserbereich (Frischwasser, orale Rehydrierungslösungen, Chlorpulver oder –granulat zur Wasserreinigung) sowie um medizinische Hilfe (Ärzte, Krankenpflegepersonal, medizinisches Material) ersucht.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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