Navigation path

Left navigation

Additional tools

Expertengruppe bewertet 7. Rahmenprogramm für Kommissarin Geoghegan-Quinn

European Commission - IP/10/1525   18/11/2010

Other available languages: EN FR

IP/10/1525

Brüssel, den 18. November 2010

Expertengruppe bewertet 7. Rahmenprogramm für Kommissarin Geoghegan-Quinn

Die Zwischenbewertung des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union ist nunmehr abgeschlossen. Die Arbeiten wurden von einer Expertengruppe unter Vorsitz von Rolf Annerberg durchgeführt. Der Generaldirektor des Schwedischen Forschungsrates für Umwelt, Landwirtschaft und Raumplanung (FORMAS) legte der für Forschung zuständigen EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn den Bericht der Gruppe vor. Die Kommission wertet diesen Bericht nun im Einzelnen aus und wird in den nächsten Wochen darauf eingehen.

EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn erklärte: „Das 7. Forschungs­rahmenprogramm leistet einen großen Beitrag zur Wissenschaft in Europa und zum Europäischen Forschungsraum. Wir begrüßen den Bericht der Expertengruppe, die zu dem Schluss kommt, dass das Rahmenprogramm hervorragende Projekte unterstützt und ein beeindruckend großes Spektrum abdeckt. Wir werden den Empfehlungen der Expertengruppe voll und ganz Rechnung tragen, wenn wir Anfang nächsten Jahres unsere Vorschläge für die verbleibende Umsetzung des laufenden Siebten Forschungsrahmenprogramms vorlegen. Auch werden die Empfehlungen bei seinem Nachfolger, dem Achten Rahmenprogramm, berücksichtigt. Ich bin fest entschlossen, unsere Forschungs- und Innovationsförderung ständig zu verbessern.“

Zehn unabhängige Experten haben das laufende 7. Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) sechs Monate lang bewertet. Sie stützten sich dabei auf eine umfangreiche Faktenlage, eine Selbstbewertung der Kommissionsdienststellen und eine offene Konsultation der Beteiligten über das Internet. Außerdem berücksichtigten sie einzelne Zwischenbewertungen des RP7, etwa zur Fazilität für die Finanzierung auf Risikoteilungsbasis.

Der Bericht bietet eine detaillierte Bewertung der bisherigen Durchführung des RP7 und enthält zehn Empfehlungen für Verbesserungen:

  • Fortschritte beim Europäischen Forschungsraum und bei den Innovationszielen der Union. Entscheidend ist die Integration der Forschungsbasis durch Überwindung der fragmentierten Forschung bei gleichzeitiger klarer Arbeitsteilung zwischen EU-Ebene und nationalen Programmen.

  • Entwickung und Umsetzung hochwertiger Forschungsinfrastrukturen.

  • Beibehaltung der derzeitigen Förderhöhe als Mindestmaß.

  • Förderung der Teilnahme eines breiten Spektrums kleiner und großer Unternehmen, Hochschulen sowie von Forschungs- und Technologie­organisationen im Rahmen einer ausgereiften Innovationsstrategie.

  • Quantensprung durch Vereinfachung: Die Kommission sollte mehr Vertrauen und eine größere Risikotoleranz zeigen.

  • Größerer Schwerpunkt auf offenen Ausschreibungen in den restlichen Jahren des RP7. Ausbildung in der Forschung als adäquate Ergänzung der Verknüpfung von Forschung und Innovation.

  • Moratorium für neue Instrumente, bis die bestehenden ausreichend entwickelt und angemessen bewertet wurden.

  • Weitere Schritte zur stärkeren Beteiligung von Frauen am RP7.

  • Aufbau von Verbindungen zwischen RP und Strukturfonds, um den Weg für eine stärkere Beteiligung von unterrepräsentierten Mitgliedstaaten zu ebnen.

  • Überprüfung auf der Grundlage einer gründlichen Analyse der derzeitigen Strategie für die internationale Zusammenarbeit.

Der vollständige Bericht ist abrufbar unter: http://ec.europa.eu/research/evaluations.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website