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IP/10/1491

Brüssel, 10. November 2010

Kommission setzt Hochrangige Gruppe für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Automobilindustrie (CARS 21) wieder ein

Die wieder eingesetzte, hochrangig besetzte Gruppe CARS 21 trifft heute zum ersten Mal in neuer Form und mit neuem Auftrag zusammen. Die Europäische Kommission hat die Gruppe aufgefordert, einen gemeinsamen Aktionsplan und ihre Vorstellungen für „eine konkurrenzfähige Automobilindustrie der EU, nachhaltige Mobilität und nachhaltiges Wachstum im Jahr 2020 und darüber hinaus" vorzulegen. Hierdurch wird CARS 21 zur Strategie „Europa 2020“ für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum beitragen, zu den Leitinitiativen für Ressourceneffizienz und Industriepolitik (IP/10/1434) und zur EU-Strategie für saubere und energieeffiziente Fahrzeuge (IP/10/473). Um die Ziele der EU zu erreichen, wurde die Gruppe erweitert, so dass alle Interessengruppen vertreten sind, deren Beteiligung für die Erfüllung des Auftrags unverzichtbar ist. Ein heute veröffentlichter Bericht der Kommission (IP/10/1496) zeigt, dass die Industrie bezüglich der Reduzierung von CO2-Emissionen neuer Autos auf dem richtigen Weg ist.

Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, Kommissar für Industrie und Unternehmertum und Vorsitzender der Gruppe, hob die Bedeutung dieser Initiative hervor: „Die Automobilindustrie ist wirtschaftlich und gesellschaftlich von erheblicher Bedeutung für Europa. Wir brauchen eine ehrgeizige und umfassende Strategie, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihr Wachstum auf allen Märkten der Welt auf nachhaltige Weise zu fördern. Indem wir Vertreter aller Interessen an einen Tisch bringen, entwickeln wir eine zukunftsfähige Politik.“

Die Hauptaufgabe von CARS 21 besteht darin, die Kommission bei der Entwicklung einer wirkungsvollen EU-Industriepolitik für die Automobilbranche und bei der Umsetzung der EU-Strategie für saubere und energieeffiziente Fahrzeuge zu beraten. Insbesondere wird die Gruppe Empfehlungen zur Wettbewerbsfähigkeit und dem nachhaltigen Wachstum der Automobilindustrie entwickeln sowie Vorschläge unterbreiten, um die Entwicklung und Verbreitung sauberer und energieeffizienter Fahrzeuge in und außerhalb Europas voranzutreiben.

In ihrer neuen Form setzt sich die Gruppe aus führenden Vertretern der Automobilindustrie, der Gewerkschaften, von Nichtregierungsorganisationen, Verbraucherverbänden, der EU-Mitgliedstaaten, der Kommission und anderen EU-Institutionen zusammen (siehe Liste im Anhang). Vorsitzender ist Antonio Tajani, Vizepräsident der Kommission. Weitere Interessenvertreter, technische Sachverständige und eine breitere Zielgruppe werden durch Arbeitsgruppen und öffentliche Konsultationen einbezogen.

Der CARS 21-Prozess vollzieht sich auf drei Ebenen:

  • der Hochrangigen Gruppe (Unternehmensvorsitzende, Verbandspräsidenten, Minister usw.);

  • der „Sherpa-Gruppe“, die die Treffen der Hochrangigen Gruppe vorbereitet, und

  • den Arbeitsgruppen, in denen technische Sachverständige sich mit bestimmten Themen befassen.

Ein Bericht der Gruppe ist für Frühjahr 2012 geplant.

Hintergrund

CARS 21 (Competitive Automotive Regulatory System for the 21st Century –Wettbewerbsfähiges Kraftfahrzeug-Regelungssystem für das 21. Jahrhundert) wurde 2005 gegründet und spielte dann eine aktive, jedoch informelle beratende Rolle bei europäischen Rechtsvorschriften für die Automobilbranche. Die neue Arbeitsgruppe wurde förmlich durch einen Beschluss der Kommission vom 14. Oktober 2010 eingerichtet.

Weitere Informationen finden Sie auf der CARS 21-Website (auf Englisch):

http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/automotive/competitiveness-cars21/cars21/index_en.htm

Anhang

Mitglieder der Hochrangigen Gruppe CARS 21:

Industrie – Hersteller und nachgelagerter Markt (7)

ACEA: Präsident, 3 Pkw-Vertreter, 1 Lkw-Vertreter

ACEM (Motorräder): 1

CECRA (Vertrieb und Werkstätten): 1

Industrie – Zulieferer und Energielieferanten (6)

CLEPA (Systeme und Fahrzeugteile): 2 Vertreter

EUROPIA (Ölindustrie): 1

Eurelectric (Stromversorger): 1

ETRMA (Reifen): 1

AECC (Nachbehandlung): 1

Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Verbraucher (6)

Europäischer Metallgewerkschaftsbund: 1

Verkehr und Umwelt: 1

Institut für europäische Umweltpolitik: 1

Fédération Internationale de l’Automobile: 1

BEUC (Verbraucher): 1

ETSC – Europäischer Verkehrssicherheitsrat: 1

Mitgliedstaaten (9)

Minister aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, der Tschechischen Republik, Polen und Schweden

Ausschuss der Regionen und Wirtschafts- und Sozialausschuss (2)

je 1 Vertreter

Kommission (6)

Vorsitzender Antonio Tajani, Vizepräsident, Kommissar für Industrie und Unternehmertum

Siim Kallas, Vizepräsident, Kommissar für Verkehr

Neelie Kroes, Vizepräsidentin, Kommissarin für die Digitale Agenda

Janez Potočnik, Kommissar für Umwelt

Connie Hedegaard, Kommissarin für Klimapolitik

Karel de Gucht, Kommissar für Handel

Günther Oettinger, Kommissar für Energie


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