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Hurrikan Tomas: Regierung von Haiti ersucht MIC um Hilfe

Commission Européenne - IP/10/1475   05/11/2010

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IP/10/1475

Brüssel, 24. November 2010

Hurrikan Tomas: Regierung von Haiti ersucht MIC um Hilfe

Aufgrund des Hurrikans Tomas, der gegenwärtig durch die karibische Region zieht, hat die Regierung von Haiti die EU um Unterstützung gebeten. Das Ersuchen ging am Nachmittag des 5. November ein. Als Vorbereitungsmaßnahme haben die haitianischen Behörden um Zelte, Planen, Moskitonetze, Sanitär- und Wasseraufbereitungsmaterial sowie weiteren Sachbedarf gebeten.

Die Beobachtungs- und Informationsstelle (MIC) der Europäischen Kommission hat dieses Ersuchen an die 31 Länder übermittelt, die an dem EU-Verfahren zum Katastrophenschutz teilnehmen. MIC sammelt die Hilfsangebote und koordiniert die erforderlichen Hilfeleistungen.

Die EU bereitet sich darauf vor, nach einer schnellen Bedarfsermittlung die Entsendung von Sachleistungen der Mitgliedstaaten zu erleichtern, um die haitianische Bevölkerung angesichts dieser neuen Belastung zu unterstützen.

Inzwischen steht die Generaldirektion für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (GD ECHO) der Europäischen Kommission bereit, auf die humanitären Bedürfnisse zu reagieren und die Partner der Kommission vor Ort finanziell zu unterstützen.

HINTERGRUND:

Das europäische Gemeinschaftsverfahren zum Katastrophenschutz, an dem sich 31 Länder (EU-27 sowie Island, Kroatien, Liechtenstein und Norwegen) beteiligen, erleichtert die Zusammenarbeit im Katastrophenfall. Im Rahmen des Verfahrens werden die Ressourcen gebündelt, die bei Katastrophen weltweit zur Verfügung gestellt werden können. Bei Aktivierung des Verfahrens werden die Hilfseinsätze innerhalb und außerhalb der Europäischen Union koordiniert. Für diese Aufgabe ist die Beobachtungs- und Informationsstelle (MIC) bei der Europäischen Kommission zuständig. Seit seiner Einrichtung im Jahr 2001 wurde das Verfahren bereits mehrfach bei Katastrophen in den Mitgliedstaaten aktiviert (bei den Erdbeben in Haiti und Chile zu Beginn dieses Jahres, der Ölpest im Golf von Mexiko sowie bei den Überschwemmungen in Polen, Ungarn, Rumänien und in Pakistan).

Die Europäische Kommission leitet ihre humanitäre Hilfe über die GD ECHO. ECHO leistet Soforthilfe für Opfer von Naturkatastrophen oder bewaffneten Konflikten außerhalb der Europäischen Union. Über ihre Partner soll die Hilfe von ECHO den notleidenden Menschen direkt und unabhängig von Rasse, Religion oder politischen Überzeugungen zugute kommen.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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