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Europäische Kommission treibt auf Ministertreffen in Peking (5. November 2010) weltweite Zusammenarbeit bei der Erdbeobachtung voran

European Commission - IP/10/1464   04/11/2010

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IP/10/1464

Brüssel, 4. November 2010

Europäische Kommission treibt auf Ministertreffen in Peking (5. November 2010) weltweite Zusammenarbeit bei der Erdbeobachtung voran

Vizepräsident Tajani wird bei dem Ministergipfel der „Gruppe für Erdbeobachtungen“ (GEO) in Peking Mitglied des Vorsitzes sein. Dieses wichtige internationale Gipfeltreffen dient der Analyse der Fortschritte beim Aufbau des Globalen Überwachungssystems für Erdbeobachtungssysteme (GEOSS). GEOSS wird umfassende und koordinierte Erdbeobachtungen von Tausenden Instrumenten aus der ganzen Welt zusammenfassen und die von ihnen gesammelten Daten in unverzichtbare Informationen für die Gesellschaft umwandeln. Damit soll vorrangig auf folgende Bereiche eingegangen werden: Naturkatastrophen, vom Menschen verursachte Katastrophen, Landwirtschaft und Wüstenbildung, menschliche Gesundheit und Wohlbefinden, Energieressourcen, Klimaschwankungen und Klimawandel, Wasserkreislauf, Wetter, Ökosysteme und Artenvielfalt. Drei Länder (China, Südafrika und die USA) führen zusammen mit der Europäischen Kommission den Vorsitz auf dem Gipfel.

Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Industrie und Unternehmertum, erklärte vor dem Treffen: „Wenn GEOSS eingerichtet ist, wird es Menschen auf der ganzen Welt wertvolle Informationen liefern und bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Naturkatastrophen, Wüstenbildung, Klimawandel, gesundheitsbezogenen Fragen, Ökosystemen und Artenvielfalt helfen. Damit eine wirksame Beobachtung möglich wird, müssen die Nationen rund um die Welt zusammenarbeiten. Im Rahmen ihrer gemeinschaftlichen Leitung dieses Ministergipfels versucht die Kommission, auf die Stärkung einer konstruktiven globalen Zusammenarbeit hinzuwirken.“

GEO ist eine öffentlichkeitswirksame, wachsende Partnerschaft aus 83 Regierungen und der Europäischen Kommission, an der 58 internationale Organisationen aktiv beteiligt sind. Sie steht an der Spitze einer globalen Initiative, mit der in den nächsten zehn Jahren ein Globales Überwachungssystem für Erdbeobachtungssysteme (GEOSS) geschaffen werden soll. Dies soll politischen Entscheidungsträgern in den Bereichen Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung bessere Informationen liefern.

Die Gruppe wurde 2005 gegründet, um Maßnahmen zum Aufbau von GEOSS zu koordinieren und um den Zehnjahresplan für den Aufbau von GEOSS umzusetzen. Ziel ist es, umfassende und koordinierte Erdbeobachtungen von Tausenden Instrumenten aus der ganzen Welt zusammenzufassen und die von ihnen gesammelten Daten in gesellschaftlich äußerst wertvolle Informationen umzuwandeln. Die Europäische Kommission unterstützt GEO durch ihr Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung mit jährlich rund 20 Mio. Euro.

Parallel zum Gipfel wird sich Vizepräsident Tajani zu bilateralen Gesprächen mit den drei Co-Vorsitzenden treffen.

Auf seinem Treffen mit dem chinesischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Herrn Wan Gang, wird Vizepräsident Tajani erneut auf die Notwendigkeit einer wirksamen und verstärkten Zusammenarbeit zwischen China und der EU in Weltraumangelegenheiten, insbesondere bei Weltraumanwendungen, hinweisen.

Von dem Meinungsaustausch mit dem stellvertretenden US-amerikanischen Innenminister, Herrn David J. Hayes wird ein Beitrag zum laufenden konstruktiven Dialog zwischen der EU und den USA über Weltraumfragen erwartet. Insbesondere erhofft man sich, dass der Weg zu einer möglichen Zusammenarbeit bei Weltraumanwendungen und dem Klimawandel geebnet wird.

Bei dem Treffen mit der Südafrikanischen Ministerin für Wissenschaft und Technologie, Frau Naledi Pandor, wird eine Bilanz des Weltraumdialogs zwischen Südafrika und der EU gezogen werden. Vizepräsident Tajani wird dabei die Bedeutung der Fortführung der guten Zusammenarbeit hervorheben. Bei dieser Gelegenheit wird er auch seine Zufriedenheit mit den Fortschritten bei dem EGNOS-Dienst (European Global Navigation Overlay System, Europäischer Navigations-Ergänzungsdienst EGNOS) für Südafrika zum Ausdruck bringen. Außerdem wird er Europas nachdrückliche Unterstützung für die Initiative „GMES und Afrika“ bekräftigen.


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