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Kommissarin Vassiliou gratuliert den spanischen Städten, die im Wettbewerb um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2016“ in die engere Wahl gekommen sind

Commission Européenne - IP/10/1274   30/09/2010

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IP/10/1274

Brüssel, den 30. September 2010

Kommissarin Vassiliou gratuliert den spanischen Städten, die im Wettbewerb um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2016“ in die engere Wahl gekommen sind

Die in Madrid tagende Jury, die vier Tage lang die Bewerbungen um den begehrten Titel „Kulturhauptstadt Europas 2016“ geprüft hat, empfiehlt Burgos, Córdoba, Donostia-San Sebastián, Las Palmas de Gran Canaria, Segovia und Zaragoza in die engere Wahl zu ziehen. Wird diese Empfehlung von Spanien gebilligt, so müssen die für die zweite Runde ausgewählten Städte ihre Bewerbungen bis zum Sommer 2011 noch ergänzen.

Die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige Kommissarin Androulla Vassiliou sagte dazu: „Ich gratuliere den spanischen Städten Burgos, Córdoba, Donostia-San Sebastián, Las Palmas de Gran Canaria, Segovia und Zaragoza , die es im Wettbewerb um den Titel ‚Kulturhauptstadt 2016‘ in die zweite Runde geschafft haben. Ich freue mich, dass so viele Bewerbungen von herausragender Qualität eingegangen sind; sie zeigen, auf welch reges Interesse diese europäische Initiative stößt. In der Tat bietet die Ausrichtung dieser Veranstaltung den betreffenden Städten eine einzigartige Chance für langfristiges Wachstum, und zwar nicht nur in kultureller, sondern auch in sozioökonomischer und touristischer Hinsicht. Die in die engere Wahl gezogenen Bewerberstädte müssen jetzt darlegen, dass ihr Projekt einen europäischen Mehrwert hat und sie mit ihrem Kulturbereich langfristiges Wachstum schaffen können.“

Gemäß dem Beschluss über die Einführung der Kulturhauptstädte Europas1 ist es an Spanien und Polen, eine europäische Kulturhauptstadt für das Jahr 2016 zu benennen. In Polen findet die Vorauswahl Mitte Oktober statt.

Spanien hatte die Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen Ende 2009 veröffentlicht. Daraufhin reichten die folgenden 15 Städte ihre Bewerbungen ein:

Alcalá de Henares, Burgos, Cáceres, Córdoba, Cuenca, Donostia-San Sebastián, Málaga, Murcia, Oviedo, Las Palmas de Gran Canaria, Palma de Mallorca, Pamplona, Santander, Segovia, Tarragona und Zaragoza.

Die Bewerbungen dieser Städte wurden anhand der in dem obengenannten Beschluss festgelegten Kriterien von einer 13-köpfigen internationalen Jury geprüft. Sechs Mitglieder dieser Jury werden von Spanien benannt, die anderen sieben von den EU-Institutionen. Die Letzteren sind:

  • Benannt von der Europäischen Kommission: Sir Robert Scott (UK), der bei der erfolgreichen Bewerbung Liverpools um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2008“ federführend war und derzeit als internationaler Botschafter der Liverpool Culture Company tätig ist; Manfred Gaulhofer (AT), ehemaliger geschäftsführender Direktor des Projekts „Graz – Kulturhauptstadt 2003“ und Leiter zahlreicher europäischer Projekte.

  • Benannt vom Rat: Erna Hennicot-Schoepges (LU), ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, der Versammlung des Europarats und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), derzeit Leiterin verschiedener nationaler und internationaler Kultureinrichtungen; Constantin Chiriac (RO), Vize-Präsident von „Sibiu 2007“ und Direktor des rumänischen Nationaltheaters Radu Stanca.

  • Benannt vom Europäischen Parlament: Andreas Wiesand (DE), Berater und Forscher im Bereich Kulturpolitik; Danuta Glondys (PL), Direktorin des Vereins „Villa Decius“, der zahlreiche internationale Kulturaktivitäten durchführt.

  • Benannt vom Ausschuss der Regionen: Elisabeth Vitouch (AT), Vertreterin des Fachausschusses für Kultur und Bildung des Ausschusses der Regionen und Mitglied des Gemeinderats der Stadt Wien.

Gemäß dem derzeit geltenden Verfahren erfolgt die Auswahl der Kulturhauptstädte Europas in zwei Schritten: Nach Erstellen der Vorauswahlliste trifft die Jury im Sommer 2011 die endgültige Auswahl. Die ausgewählte spanische Stadt wird dann vom Ministerrat der EU auf seiner Tagung im Mai 2012 offiziell ernannt.

Auf die diesjährigen Kulturhauptstädte Essen (für das Ruhrgebiet), Pécs (Ungarn) und Istanbul (Türkei) folgen 2011 Turku (Finnland) und Tallinn (Estland), 2012 Guimarães (Portugal) und Maribor (Slowenien), 2013 Marseille (Frankreich) und Košice (Slowakei), 2014 Umeå (Schweden) und Riga (Lettland).

Mehr zum Thema:

http://ec.europa.eu/culture/our-programmes-and-actions/doc413_de.htm

1 :

Beschluss Nr. 1622/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 2006.


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