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IP/10/1255

Brüssel, 30. September 2010

EU-Kommissarin Georgieva unternimmt ersten Schritt zur Einrichtung eines europäischen Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe

Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion hat heute die Konsultation interessierter Kreise über die Einrichtung des Europäischen Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe (European Voluntary Humanitarian Aid Corps - EVHAC) eröffnet. Diese im Vertrag von Lissabon vorgesehene Initiative wird es jungen Europäern ermöglichen, sich als ehrenamtlich Tätige an humanitären Hilfseinsätzen der Union zu beteiligen.

"Aus allen Trends geht hervor, dass ehrenamtliches Engagement in der EU zunimmt, auch im Bereich der humanitären Hilfe, wo immer mehr Bürgerinnen und Bürger sich an den Anstrengungen der EU beteiligen möchten. Die Freiwilligen müssen gut geschult sein und sich reibungslos in bedarfsgesteuerte Teams einfügen können", sagte Kommissarin Georgieva zur Eröffnung der Stakeholder-Konferenz.

Die erste Phase dieses Prozesses, die noch vor Ende des Jahres in eine Mitteilung der Kommission münden soll, ist als Bestandsaufnahme gedacht, in der die bestehenden Freiwilligensysteme auf Trends, etwaige Defizite und mögliche Alternativen überprüft werden. Hierauf sollen im nächsten Jahr ein Pilotprojekt und im darauffolgenden ein entsprechender Gesetzesvorschlag folgen. Die Konferenz wird Vertreter der humanitären Hilfe, des Zivilschutzes und ehrenamtlich tätiger Kreise zusammenbringen, um sie über den aktuellen Stand zu informieren und sie aufzufordern, an der anschließend im Internet durchgeführten öffentlichen Konsultation teilzunehmen.

Der Weg zur Schaffung des Freiwilligenkorps wird durch Diskussionen über verschiedene Themen geebnet: Es geht um mehr Professionalität in der humanitären Hilfe, wobei der Fokus auf ehrenamtlich Tätige vor Ort und den örtlichen Kapazitätsaufbau gerichtet ist, und um die komplexen politischen Bedingungen und die schwierige Sicherheitslage, in der humanitäre Helfer arbeiten, sowie um die Notwendigkeit, die bestehenden Systeme zu berücksichtigen und Doppelarbeit zu vermeiden.

Weitere Informationen über die humanitäre Hilfe der Kommission finden sich unter: http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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