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Brüssel, 30. September 2010

OPEN DAYS 2010 – Europäische Woche der Regionen und Städte (4.-7. Oktober): Europa 2020 im Blick

Die achten „OPEN DAYS – Europäische Woche der Regionen und Städte“ werden am 4. Oktober in Brüssel eröffnet. An der viertägigen Veranstaltung, die jährlich von der Europäischen Kommission und dem Ausschuss der Regionen der EU organisiert wird, nehmen heuer mehr als 6 000 Vertreterinnen und Vertreter regionaler und lokaler Gebietskörperschaften teil. Unter dem Motto „Europa 2020: Wettbewerbsfähigkeit, Zusammenarbeit und Kohäsion für alle Regionen“ werden die OPEN DAYS ein Forum für den Gedankenaustausch über die Rolle der europäischen Regionen und Städte bei der Umsetzung der Strategie Europa 2020 bieten. Darüber hinaus werden in ganz Europa rund 260 Veranstaltungen unter dem Banner der OPEN DAYS stattfinden, etwa ein Pressegespräch über die Bedeutung des Fußballs für die Annäherung einander ablehnend gegenüberstehender Bevölkerungsgruppen.

Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, erklärte: „Die OPEN DAYS finden zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt. Die Diskussionen über den künftigen EU‑Haushalt, die Zukunft der Kohäsionspolitik und die Umsetzung der Strategie Europa 2020 sind in vollem Gang. Der Meinungsaustausch zwischen öffentlichen Einrichtungen, den Hochschulen und der Wirtschaft während der OPEN DAYS wird uns mit den notwendigen Informationen versorgen, die wir brauchen, um zu beurteilen, welche Rolle die Regionen und Städte Europas bei der Umsetzung der Strategie übernehmen können. Wichtig wird auch sein, sich darüber auszutauschen, wie die Kohäsionspolitik der EU die mit der Strategie Europa 2020 verfolgten Absichten in praktische Maßnahmen umsetzen kann.“

Die Präsidentin des Ausschusses der Regionen, Mercedes Bresso, stellte fest: „Für die Strategie Europa 2020 brauchen wir echte Politikvorschläge, einen Haushalt, der den mit der Strategie verfolgten Absichten gerecht wird, und eine starke europäische Regionalpolitik. Dies zu erreichen steht auf unserer Agenda ganz oben. Die Strukturfonds sind das beste Instrument, über das Europa zur Realisierung seiner politischen Pläne verfügt. Damit Europa sein Entwicklungspotenzial entfalten kann, muss es Bürokratie abbauen, auf Top-Down-Konzepte verzichten und sich stärker auf die Regionen und Städte stützen. Die OPEN DAYS sind eine ausgezeichnete Gelegenheit, deutlich zu machen, was wir erwarten. Sie sind auch ein Schaufenster, die unzähligen Möglichkeiten zu präsentieren, wie Regionen und Städte die politische Agenda Europas Realität werden lassen.“

Europa 2020: Wettbewerbsfähigkeit, Zusammenarbeit und Kohäsion für alle Regionen

Die Regionen stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, Reformen umzusetzen und in den Kernbereichen der Strategie Europa 2020 Investitionen zu tätigen: Forschung und Innovation; Berufsbildung und Arbeitsplatzschaffung; allgemeine Bildung und Qualifizierung; Energie und Nachhaltigkeit. Mit ihren mehr als 240 Partnerregionen und Partnerstädten bieten sich die OPEN DAYS als Brennpunkt für den Austausch dieses reichen Erfahrungsschatzes an.

Auch das Interesse aufseiten des Privatsektors nimmt von Jahr zu Jahr zu; führende Unternehmen wie Philips, Veolia und IBM setzen ihr Engagement fort.

Im Laufe der Woche finden mehr als 130 Seminare statt, die sich um folgende drei Themen ranken:

Wettbewerbsfähigkeit (5. Oktober): Innovation, regionale Entwicklung und grünes Wirtschaftswachstum;

Zusammenarbeit (6. Oktober): interregionale, grenzüberschreitende und makroregionale Zusammenarbeit;

Kohäsion (7. Oktober): territorialer und sozialer Zusammenhalt sowie Möglichkeiten einer besseren Integration der verschiedenen Politiken auf kommunaler und regionaler Ebene.

Auf der Tagesordnung: die Zukunft der Kohäsionspolitik

Damit eine erfolgreiche Kohäsionspolitik nach 2013 sichergestellt werden kann, muss die Meinung von Regionen und Städten eingeholt werden. Die OPEN DAYS finden kurz vor Annahme des Fünften Kohäsionsberichts und unmittelbar vor der Debatte über den künftigen EU-Haushalt statt und bieten damit eine ausgezeichnete Gelegenheit, darüber zu diskutieren, wie die Stärken der Kohäsionspolitik erhalten und gleichzeitig die künftigen Herausforderungen berücksichtigt werden können.

Ein zentrales Thema dieser Diskussion ist die Frage, ob makroregionale Strategien, etwa die EU-Strategie für den Donauraum, zu einem wichtigen Rahmen für die Umsetzung der Politiken werden könnten. Am 5. Oktober werden hochrangige politische Persönlichkeiten an einem der Donauregion gewidmeten Pressegespräch teilnehmen, darunter Ján Figeľ, der slowakische Stellvertretende Premierminister, und Lilyana Pavlova, die Stellvertreterin des bulgarischen Ministers für Regionalentwicklung und öffentliche Arbeiten.

Der „Ort der Begegnung“

Die OPEN DAYS 2010 bieten die Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern der Praxis zusammenzutreffen und mehr über die von der EU finanzierten Projekte zu erfahren. Der „Ort der Begegnung“ am Sitz des Ausschusses der Regionen präsentiert in einer Ausstellung mit mehr als 50 Ständen zu Themen wie „grüne Wirtschaft“ und „territoriale Zusammenarbeit” regionale Projekte und Programme. Dazu kommen 36 Seminare. An einem nimmt auch Elizabeth B. Kautz teil, die Vizepräsidentin des US-amerikanischen Bürgermeisterkonvents; sie wird am 5. Oktober mit dem Ausschuss der Regionen ein Abkommen über eine künftige klimapolitische Zusammenarbeit unterzeichnen.

OPEN DAYS vor Ort: Europa in Ihrer Region

Die OPEN DAYS beschränken sich aber nicht auf Brüssel. Von September bis November finden in 35 Ländern, von Partnerregionen und ‑städten organisiert, rund 260 Veranstaltungen statt unter dem Motto „Europa in meiner Region/Europa in meiner Stadt“. Nicht nur soll der Allgemeinheit näher gebracht werden, wie die EU in Projekte investiert, die für den Alltag der Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa von Bedeutung sind, sondern es soll auch ein breiteres Publikum in die Debatte über die Zukunft der Kohäsionspolitik einbezogen werden.

Hintergrund

www.opendays.europa.eu

Artikel zum Thema finden Sie auf EURACTIV, Europolitics und Regional Review

Anhang:

Media-Programm

OPEN DAYS 2010 – Partnerregionen und Partnerstädte

Weitere Höhepunkte der OPEN DAYS:

  • OPEN DAYS University: Nach der erfolgreichen Eröffnung im vergangenen Jahr wird die Universität auch diesmal während der gesamten Woche Gelegenheit bieten, durch Vorträge führender Hochschulvertreter wertvolle Einblicke in die regionale Entwicklung zu gewinnen.

  • EU-US-Abkommen über klimapolitische Zusammenarbeit (5. Oktober): An der Unterzeichnungszeremonie nehmen die Vizepräsidentin des US-amerikanischen Bürgermeisterkonvents, Elizabeth B. Kautz, die für Klimapolitik zuständige EU-Kommissarin Connie Hedegaard und die Präsidentin des Ausschusses der Regionen Mercedes Bresso teil.

  • Eröffnung der Online-Plattform „RegioNetwork 2020“ (6. Oktober): Diese Online-Community für Regionalvertreter und alle, die beruflich an der Kohäsionspolitik der EU interessiert sind, soll den Partnern über das ganze Jahr den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit erleichtern.

  • Pressegespräch zum Thema „Cohesion policy uniting divided communities: the experience of football“ (6. Oktober): Der Kommissar für Regionalpolitik Hahn, die Kommissarin für Bildung und Kultur Vassiliou und ein Vertreter der UEFA werden an diesem Pressegespräch teilnehmen. Im Mittelpunkt sollen verschiedene gegen Rassismus und Sektierertum gerichtete Initiativen des Sports stehen, die von der Kohäsionspolitik unterstützt werden.


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