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Pakistan: EU-Kommissarin Georgieva schlägt vor Reise in die Region Aufstockung der Hilfe der Kommission auf 70 Mio. EUR vor

Commission Européenne - IP/10/1056   18/08/2010

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IP/10/1056

Brüssel, den 18. August 2010

Pakistan: EU-Kommissarin Georgieva schlägt vor Reise in die Region Aufstockung der Hilfe der Kommission auf 70 Mio. EUR vor

Angesichts der immer dramatischeren humanitären Krise in Pakistan hat Kommissarin Kristalina Georgieva, die für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion zuständig ist, heute angekündigt, dass die Kommission zusätzliche Mittel in Höhe von 30 Mio. EUR für die humanitäre Soforthilfe mobilisieren will. Damit steigt die Gesamthöhe der humanitären Gelder, die die Kommission für die Unterstützung der Flutopfer gewährt, auf 70 Mio. EUR. Am 23. August reist Frau Georgieva in das Katastrophengebiet, wo sie mit Vertretern von Behörden, Experten für humanitäre Hilfe und Flutopfern zusammentreffen wird.

Die Kommissarin sagte: „Die Hochwasserschäden in Pakistan sind verheerend und haben Millionen von Menschen in große Not gebracht. Die zusätzlichen Gelder werden eingesetzt, um die Hilfsaktionen der humanitären Partnerorganisationen der Europäischen Kommission zu verstärken. Außerdem sind Kommissionsexperten für humanitäre Hilfe vor Ort im Einsatz. Sie arbeiten mit den Partnerorganisationen zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder so effizient wie möglich für die Unterstützung der verzweifelten Opfer dieser katastrophalen Überschwemmungen genutzt werden.“

Die Europäische Kommission hat seit dem 31. Juli 40 Mio. EUR für humanitäre Hilfe zugunsten der Flutopfer in Pakistan bewilligt (s. IP/10/1018 und IP/10/1048). In den letzten zwölf Monaten hat die Kommission – ohne die heutige Mittelzuweisung – insgesamt 111,25 Mio. EUR an humanitärer Hilfe für Bedürftige in Pakistan bereitgestellt.

Der Dienst der Kommission für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO) verfügt über ein Unterstützungsbüro in Islamabad. Die ECHO-Experten verfolgen die Entwicklung der humanitären Lage aufmerksam und überwachen die Verwendung der von der Kommission bereitgestellten Soforthilfemittel.

Alle von der Kommission finanzierten humanitären Projekte werden von nichtstaatlichen Hilfsorganisationen, UN-Sonderorganisationen und dem Roten Halbmond durchgeführt. Zu den Maßnahmen zählen Gesundheitsversorgung, Nahrungsmittel, Wasser- und Sanitärversorgung, (Not-)Unterkünfte, sonstige Hilfsgüter (Decken, Plastikplanen, Hygieneartikel, Küchenartikel usw.), psychologische Betreuung, Notfallkommunikation, Unterstützung bei der Existenzsicherung und Schutzmaßnahmen.

Zu den humanitären Partnerorganisationen, die bereits Gelder erhalten haben oder kurz davor stehen, gehören Acted, ActionAid, Concern, Cordaid, Dänische Kirchenhilfe, Hope87, Internationale Katholische Kommission für Einwanderer, Internationale Organisation für Migration (IOM), International Rescue Committee (IRC), Merlin, Oxfam und Save the Children.

EU-Katastrophenschutzaktion

Das EU-Katastrophenschutzverfahren wurde am 6. August aktiviert. Das Beobachtungs- und Informationszentrum (BIZ) von ECHO steht in Verbindung mit den 31 an dem Verfahren beteiligten Ländern, von denen mehrere für Pakistan Hilfe in Form von Sachleistungen bereitstellen (z. B. Wasseraufbereitungsanlagen, medizinische Notversorgungskits, Zelte, Stromgeneratoren). Ein BIZ-Verbindungsbeamter wurde ins ECHO-Büro in Islamabad entsandt, um die Koordinierung der Katastrophenhilfe der EU zu erleichtern und Kontakt zu den UN-Organisationen zu halten.

Weitere Informationen: http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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