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IP/10/1018

Brüssel, 31. Juli 2010

Pakistan: Kommission stellt 30 Mio. EUR humanitäre Hilfe bereit

Die Europäische Kommission hat beschlossen, 30 Mio. EUR humanitäre Hilfe für die schwächsten Bevölkerungsgruppen in Pakistan, die dringend Hilfe benötigen, bereitzustellen. Die Hilfe ist vor allem für Menschen aus Konfliktgebieten bestimmt, unter anderem für Binnenvertriebene und Menschen, die in ihre Heimatorte zurückkehren, aber ihre Lebensgrundlage und zum Teil auch ihr Zuhause verloren haben, sowie für die Aufnahmegemeinschaften, die seit Monaten Vertriebene beherbergen und deren Kapazitäten bereits überstrapaziert sind. Der Beschluss tritt unmittelbar in Kraft. Pakistan wird derzeit durch heftige Monsunregen heimgesucht, und die Hilfe der Kommission wird auch Flutopfern zugutekommen, von denen viele durch die Überschwemmungen ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage verloren haben.

Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, erklärte: „Pakistan wurde durch massive Überschwemmungen heimgesucht und es werden weitere Regenfälle vorhergesagt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser Katastrophe. Ich bin froh, dass wir mit unserem Beschluss, weitere humanitäre Hilfe für die bedürftigsten Menschen in Pakistan zur Verfügung zu stellen, auch den Flutopfern werden helfen können.“

Sie fügte hinzu: „Die Sicherheit und die humanitäre Situation in Pakistan sind sehr instabil. Am wichtigsten ist, dass bei der Bereitstellung der Hilfe die humanitären Grundsätze geachtet werden. Dies bedeutet unter anderem dass die Hilfe den Bedürftigsten zugänglich gemacht wird, und dass der Zugang zu den Hilfeempfängern gewährleistet ist, da unsere humanitäre Hilfe allein bedürfnisorientiert ist.“

Die humanitäre Hilfe der Kommission umfasst Schutzmaßnahmen, Notunterkünfte und Bedarfsgegenstände (Decken, Hygieneartikel, Küchensets usw.), Koordinierung und Management von Vertriebenenlagern, Basisgesundheitsdienste, Nahrungsmittelhilfe, Trinkwasser- und Sanitärversorgung, Sicherheitsmanagement für humanitäre Helfer, Minenräumung, Hilfe zur Wiederherstellung der Existenzgrundlagen sowie Katastrophenvorsorge.

Hintergrund

In den letzten zwölf Monaten hat die Kommission – einschließlich der heutigen Mittelzuweisung – insgesamt 101,25 Mio. EUR als Hilfe für die Opfer humanitärer Krisen in Pakistan bereitgestellt.

Alle von der Kommission finanzierten humanitären Projekte werden von nichtstaatlichen Hilfsorganisationen, UN-Sonderorganisationen und dem Roten Kreuz/Roten Halbmond durchgeführt. Der Dienst für Humanitäre Hilfe und Krisenreaktion der Kommission (ECHO) verfügt über ein Unterstützungsbüro in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, das die Entwicklung der humanitären Lage aufmerksam verfolgt und die Verwendung der von der Kommission für die Hilfe bereitgestellten Mittel überwacht. Ein Experte von ECHO ist derzeit auf dem Weg in die von den Monsunregen und Überschwemmungen betroffenen Gebiete des Landes.

Weitere Informationen: http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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