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IP/10/1010

Brüssel, 27. Juli 2010

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Zusammenschluss von United Air Lines und Continental Airlines

Die Europäische Kommission hat den geplanten Zusammenschluss der US‑amerikanischen Fluggesellschaften United Air Lines und Continental Airlines nach der EU-Fusionskontrollverordnung freigegeben. Die Prüfung des Vorhabens ergab, dass die Fusion den wirksamen Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bzw. in einem wesentlichen Teil desselben nicht erheblich behindern wird.

United ist eine Netzwerkfluggesellschaft, die Beförderungskapazitäten im inländischen und internationalen Linienflugverkehr (Personen- und Frachtverkehr) anbietet. Das Unternehmen betreibt Drehkreuze in Los Angeles, San Francisco, Denver, Washington und Chicago. Es ist Mitglied der Star Alliance und bedient über 230 Ziele in den USA und im Ausland (davon neun im EWR/in der Schweiz).

Continental ist ebenfalls eine Netzwerkfluggesellschaft, die Beförderungs-kapazitäten im inländischen und internationalen Linienflugverkehr (Personen- und Frachtverkehr) anbietet. Die Fluggesellschaft betreibt Drehkreuze in Newark, Houston, Cleveland sowie Guam und ist ebenfalls Mitglied der Star Alliance. Continental bedient 132 Ziele in den USA und 137 internationale Ziele (davon 26 im EWR/in der Schweiz).

Die Aktivitäten der beiden Unternehmen überschneiden sich bei der Bereitstellung von Personen- und Frachtbeförderungskapazitäten im Linienflugverkehr zwischen dem EWR und den Vereinigten Staaten.

Der geplante Zusammenschluss hat lediglich geringe Auswirkungen auf den Luftfrachtverkehr, da die beiden Fluggesellschaften nur in geringem Umfang auf diesem Markt tätig sind.

Im Hinblick auf den Passagierluftverkehr ergänzen sich die Netzwerke von United und Continental, da sie ihre Drehkreuze in verschiedenen US-Städten haben. Der geplante Zusammenschluss führt daher nur auf den Strecken zu geringen Marktanteilsgewinnen der beteiligten Unternehmen, auf denen eine der Fluggesellschaften Plätze für einen von einem anderen Anbieter vertriebenen Flug verkauft oder eine indirekte Verbindung als Alternative zu einem von der anderen Fluggesellschaft von ihrem US-Drehkreuz aus betriebenen Direktflug anbietet.

Die Prüfung der Kommission bestätigte, dass sich die Netzwerke von United und Continental auf den EWR-US-Strecken zwischen dem EWR und den USA ergänzen und dass die Zusammenlegung dieser Netzwerke auf keiner der betreffenden Strecken wettbewerbsrechtlich bedenklich ist.

Beide Unternehmen sind Mitglieder der Star Alliance und arbeiten im Rahmen des Joint Venture A++ intensiv mit Lufthansa und Air Canada zusammen. Die Untersuchung der Kommission konzentrierte sich auf die Auswirkungen des geplanten Zusammenschlusses von United und Continental und berührt nicht die laufende Untersuchung des Joint Venture A++ (Sache 39.595 – AC/CO/LH/UA).

Der Zusammenschluss wurde am 21. Juni 2010 bei der Kommission angemeldet.

Weitere Informationen dazu unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_5889


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