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Myanmar/Birma: Filmmaterial zu EG-Hilfsmaßnahmen ein Jahr nach dem Wirbelsturm Nargis

European Commission - IP/09/684   30/04/2009

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IP/09/684

Brüssel, 30. April 2009

Myanmar/Birma: Filmmaterial zu EG-Hilfsmaßnahmen ein Jahr nach dem Wirbelsturm Nargis

Vor einem Jahr, am 2. und 3. Mai 2008, verursachte der Wirbelsturm Nargis schwere Verwüstungen im Irrawaddy-Delta im Südwesten von Myanmar. Es handelte sich um die zweitschwerste Naturkatastrophe in fast vier Jahrzehnten (nach dem Tsunami im Indischen Ozean 2004). Er forderte schätzungsweise 140 000 Menschenleben, Hunderttausende wurden obdachlos und verloren ihre Existenzgrundlage. Die Kommission reagierte rasch und gewährte im Eilverfahren Soforthilfemittel für die betroffenen Gebiete. Louis Michel, EU-Kommissar für Entwicklung und humanitäre Hilfe, reiste Mitte Mai 2008 nach Myanmar/Birma und nahm direkte Verhandlungen auf, um die Behörden davon zu überzeugen, das Land für humanitäre Hilfe zu öffnen. Anschließend stellte die Kommission weitere Unterstützung zur Deckung des anhaltenden Hilfsbedarfs bereit. Insgesamt hat die Kommission nach dem Wirbelsturm bislang 39 Mio. EUR an humanitärer Hilfe gewährt.

EU-Kommissar Louis Michel sagte hierzu: „Kein Land wäre in der Lage gewesen, so weitreichende Verwüstungen, wie sie der Wirbelsturm in Myanmar/Burma verursacht hat, alleine zu bewältigen. Dank der allmählichen Öffnung des Landes für humanitäre Hilfe konnte die internationale Gemeinschaft mehr als einer Million Menschen helfen, sich von dieser Tragödie zu erholen – Familien, Mütter und Kinder, die von dem Zyklon und dessen Folgen schwer getroffen waren.“ Er fügte hinzu: „Die humanitäre Hilfe, die wir bis jetzt geleistet haben, zeigt, dass Europa sich dafür einsetzt, den Bedürftigsten zu helfen. Diese Hilfe war und ist weiterhin unverzichtbar, um die Menschen wieder auf die Beine zu bringen. Uns ist klar, dass es damit wahrscheinlich nicht getan ist: Der Wiederaufbau der Gemeinschaften wird lange dauern.“

Unmittelbar nach der Katastrophe leistete die Europäische Kommission Unterstützung, um die Grundbedürfnisse der Wirbelsturmopfer zu decken. Unter anderem wurde für Unterkünfte, sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Gesundheitsdienste gesorgt. Anschließend wurde der Schwerpunkt auf nachhaltige Maßnahmen in der Frühphase des Wiederaufbaus und auf die Wiederherstellung der Existenzgrundlagen verlagert, zum Beispiel indem traditionelle Baumaterialien und kostengünstige Abwasseraufbereitungsanlagen sowie Saatgut und Werkzeug zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem finanziert die Kommission in Myanmar/Birma auch Hilfsprojekte zur Katastrophenvorsorge, z. B. Schulungen in wirbelsturmfesten Bautechniken.

Alle Mittel werden über das Amt für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) bereitgestellt, das EU-Kommissar Michel unterstellt ist. Die von der Kommission unterstützten Projekte werden von nichtstaatlichen Hilfsorganisationen, Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und dem Roten Kreuz/Roten Halbmond durchgeführt. ECHO verfügt über ein Unterstützungsbüro in Rangun, dessen Experten die Entwicklung der humanitären Lage aufmerksam verfolgen und die Verwendung der von der Kommission bereitgestellten Mittel beaufsichtigen.

Hinweis an die Fernsehanstalten:

Aktuelles, seltenes und urheberrechtsfreies Filmmaterial mit Aufzeichnungen über ECHO-finanzierte humanitäre Hilfsmaßnahmen in Myanmar/Burma ist über EbS (Europe by Satellite) und die folgenden APTN News-Feeds verfügbar:

Auf APTN (alle Zeitangaben in GMT):

Donnerstag 30. April: 19:15 Uhr und 22:00 Uhr GMT

Freitag 1. Mai: 1:10 Uhr, 7:00 Uhr und 12:15 Uhr GMT

Auf EbS:

Freitag 1. Mai : 7:00 Uhr GMT

Zeitplan verfügbar unter: http://ec.europa.eu/avservices/ebs/schedule.cfm

Weitere allgemeine Informationen: http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


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