IP/09/605
Brüssel, 21. April 2009
Antonio Tajani, der für den Bereich Verkehr zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, sagte dazu: „Der Güterkraftverkehr ist der wichtigste Träger des Warenverkehrs im Binnenmarkt. Diese Zusammenkunft der Betroffenen soll allen Akteuren ein deutlicheres Bild davon vermitteln, wie ernst die Folgen des wirtschaftlichen Abschwungs für die Güterkraftverkehrsunternehmen sind. Gleichzeitig ist unbestritten, dass kurzfristige Maßnahmen nicht zu Lasten der Marktintegration und eines nachhaltigen Verkehrssystems getroffen werden dürfen. Die Krise muss als Chance zur Modernisierung des Verkehrssektors genutzt werden.“
Die Teilnehmer erörterten die Auswirkungen der Krise, ihre Folgen für die Arbeitsplätze, die Rolle einer Innovation im Verkehrssektor und künftige Gerschäftsperspektiven und Strategien. Es sprachen unter anderem Mathieu Grosch und Bogusław Liberadzki, Mitglieder des Europäischen Parlaments, Matthias Ruete, Generaldirektor der Generaldirektion Verkehr der Europäischen Kommission, Eduardo Chagas, Generalsekretär der Europäischen Transportarbeiterföderation, Paolo Uggé, ehemaliger Verkehrsminister in Italien und Präsident des italienischen Verbandes Conftrasporto sowie Pierre Pere Padrosa, Präsident des Güterverkehrsrates der Internationalen Straßentransport-Union.
Zur Veranstaltung
Die Anhörung fand am 20. April 2009 in
Brüssel statt.
Weitere Informationen unter:
http://ec.europa.eu/transport/road/events/2009_04_20_hearing_road_haulage_en.htm