Navigation path

Left navigation

Additional tools

Kommission aktualisiert Schwarze Liste der Luftfahrtunternehmen, für die in Europa ein Flugverbot gilt

European Commission - IP/09/560   08/04/2009

Other available languages: EN FR DA ES NL IT SV PT FI EL CS ET HU LT LV MT PL SK SL BG RO

IP/09/560

Brüssel, den 8. April 2009

Kommission aktualisiert Schwarze Liste der Luftfahrtunternehmen, für die in Europa ein Flugverbot gilt

Die Europäische Kommission hat heute die neueste Fassung der so genannten Schwarzen Liste von Luftfahrtunternehmen verabschiedet, für die in der Europäischen Union wegen Sicherheitsbedenken ein Flugverbot gilt. Darin wird zusätzlich sechs Luftfahrtunternehmen aus Kasachstan, einem in Thailand zugelassenen Unternehmen, einer weiteren Fluggesellschaft aus der Ukraine sowie sämtlichen in Benin zugelassenen Luftfahrtunternehmen der Flugbetrieb untersagt.

Der für Verkehr zuständige Vizepräsident Antonio Tajani erklärte: „Die Kommission wird ihren Dialog mit allen Luftfahrtbeteiligten aktiv fortsetzen, um zu gewährleisten, dass alle Luftfahrzeuge und Luftfahrtunternehmen die internationalen Luftsicherheitsnormen erfüllen. Die Flugreisenden haben Anspruch darauf, sich beim Start ihres Flugzeugs sicher zu fühlen und sicher zu sein.“

Die neue Liste ersetzt die vorangegangene Liste von November 2008 und kann auf der Internetseite der Kommission[1] abgerufen werden. Die Kommission hat die Liste nach einstimmiger Stellungnahme des Flugsicherheitsausschusses aktualisiert und die folgenden Unternehmen hinzugefügt, denen somit wegen Sicherheitsbedenken der Flugbetrieb in der Gemeinschaft untersagt ist:

  • Air Company Kokshetau, ATMA Airlines, Berkut Air, East Wing, Sayat Air und Starline KZ (Kasachstan)
  • One Two Go Airlines (Thailand)
  • Motor Sich Airlines (Ukraine)
  • allen in der Republik Benin zugelassenen Luftfahrtunternehmen aufgrund der schlechten Ergebnisse einer Prüfung durch die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO).

Die Kommission nahm die Fortschritte in Angola zur Kenntnis, die dank der Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit erzielt wurden. Sie würdigte insbesondere den von den Luftfahrtbehörden Angolas vorgelegten Fortschrittsbericht über Abhilfemaßnahmen, die nach dem Besuch eines Teams europäischer Sachverständiger und der Veröffentlichung des ICAO-Prüfberichts im Oktober 2008 unternommen worden waren.

Auch in dem Besuchsbericht eines europäischen Expertenteams in Indonesien im Februar 2009 wurden erhebliche Verbesserungen festgestellt. Um die Sicherheit in der nächsten Sitzung des Flugsicherheitsausschusses neu zu bewerten, wird die Kommission weiterhin eng mit den Luftfahrtbehörden zusammenarbeiten.

Somit gilt zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der gemeinschaftlichen Liste ein Flugverbot für

  • sämtliche Luftfahrtunternehmen aus Angola, Benin, Äquatorialguinea, Indonesien, der Kirgisischen Republik, Liberia, Sierra Leone, Swasiland, der Demokratischen Republik Kongo und Gabun (ausgenommen Gabon Airlines und Afrijet, die einige Luftfahrzeuge weiterhin betreiben dürfen),
  • sowie für 16 weitere Luftfahrtunternehmen:
  • Afghanistan: Ariana Afghan Airlines
  • Kambodscha: Siem Reap Airways International
  • Demokratische Volksrepublik Korea: Air Koryo
  • Kasachstan: Air Company Kokshetau, ATMA Airlines, Berkut Air, East Wing, Sayat Air und Starline KZ
  • Ruanda: Silverback Cargo Freighters
  • Sudan: Air West
  • Thailand: One Two Go Airlines
  • Ukraine: Motor Sich Airlines, Ukraine Cargo Airways, Ukraine Mediterranean Airlines und Volare Aviation.

[1] http://ec.europa.eu/transport/air-ban/


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website