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EU-Gasbeobachtungsmission bereits vor Ort und Mandat der Mission unterzeichnet. Für eine weitere Verzögerung der Gaslieferungen gibt es keinen Grund.

European Commission - IP/09/34   11/01/2009

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IP/09/34

Brüssel, den 11. Januar 2009

EU-Gasbeobachtungsmission bereits vor Ort und Mandat der Mission unterzeichnet. Für eine weitere Verzögerung der Gaslieferungen gibt es keinen Grund.

Die EU-Beobachter haben die meisten Zielorte bereits erreicht und mit den Überwachungsaufgaben begonnen.

Dem Kommissionsteam wurde Zugang zur Gasmessstation Sudzha in Russland gewährt. Eine weitere Gruppe ist in Lugansk eingetroffen, um zunächst die Gasmessanlagen von Pisarevka und später die Messstation von Sokhranovka zu überwachen.

Die Delegation der Kommission wird heute Nacht an der Kompressoranlage von Orlovka an der Westgrenze der Ukraine eintreffen. Ein zweites Team reist derzeit von Kiew nach Uzhorod und wird für die Messstationen von Beregovo und Tekovo zuständig sein. Eine dritte Gruppe ist zurzeit nach Drozdowichi unterwegs. Diese Gruppen werden das Gasvolumen an den Stellen, an denen das Gas die Ukraine verlässt, messen, sobald der Gasfluss wieder hergestellt ist.

Das Team in Kiew hat Zugang zum Hauptlastverteilerzentrum von Naftogas in der Ukraine erhalten und einen ersten Bericht fertig gestellt.

Ein weiteres Team wird in der Hauptlastverteilerzentrale von Gasprom in Moskau eingesetzt werden.

Alle Parteien, die das Mandat dieser Überwachungsmission gestern unterzeichneten, haben unterzeichnete Kopien der Vereinbarung erhalten.

Die Kommission nimmt die heute Nachmittag eingegangene Erklärung der Ukraine zur Kenntnis, bei der es sich um eine Mischung aus der sachlichen Wiedergabe des Inhalts des in der vergangenen Nacht unterzeichneten Mandats und in einigen Fällen um die Auslegung des Vereinbarten durch die Ukraine handelt. Die Kommission ist der Ansicht, dass dem von den fünf Parteien unterzeichneten Mandat durch die Erklärung der Ukraine weder etwas hinzugefügt wird noch Abstriche daran gemacht werden.

Die Kommission vertritt die Auffassung, dass alle von beiden Parteien genannten Bedingungen erfüllt wurden und es keinen Grund gibt, die Wiederaufnahme der Gaslieferungen weiter zu verzögern.


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