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IP/09/256

Brüssel, 12. Februar 2009

Europäische Kommission: Neustart für Europe-Direct-Informationsnetz

Heute ging die zweite Generation des europaweiten Netzes von Europe-Direct-Informationszentren für den Zeitraum 2009-2012 an den Start. Das neue Netz wird den Bürgern mehr Möglichkeiten bieten, praktische Informationen zu erhalten und Ratschläge zu ihren Rechten in der Europäischen Union einzuholen. Die Bürger können sich mit speziellen Fragen zu EU-Themen an eines der 500 Informationszentren wenden. Ferner werden die Europe-Direct-Zentren das Feedback der Bürger an die EU-Institutionen weitergeben und aktiv lokale und regionale Diskussionen zu EU-Themen fördern.

„Während der letzten vier Jahre fungierten die Europe-Direct-Informationszentren als Brücke zwischen den EU-Institutionen und der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund der anstehenden Europawahlen ist der heutige Start des erneuerten Europe-Direct-Netzes eine wichtige Initiative im Rahmen unserer Bemühungen, effektiver über europäische Themen zu informieren“, so Margot Wallström, Vizepräsidentin der Kommission und zuständig für den Bereich Kommunikationsstrategie.

Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments, erklärte: „Im Juni werden die EU-Bürger entscheiden, wer sie in den nächsten fünf Jahren im Europäischen Parlament vertreten wird. Die Europa-Abgeordneten stimmen über Themen ab, die uns alle betreffen – von Verbraucherschutz bis hin zur Regulierung der Finanzmärkte. Doch wissen viele Menschen nur wenig über ihre Rolle. In den Europe-Direct-Informationszentren können die Bürger mehr erfahren und werden so motiviert, ihre Stimme auch zu nutzen.“

Die Europe-Direct-Informationszentren in den Mitgliedstaaten zählen zu den Kanälen, die die Europäische Kommission nutzen möchte, um die Bevölkerung auf lokaler Ebene zu informieren. Die Dienstleistungen der Zentren werden den Bürgen unentgeltlich angeboten. Das Europe-Direct-Informationsnetz wurde erstmals 2005 eingerichtet. Die Zentren erhalten für ihre Informationstätigkeiten einen jährlichen Zuschuss von bis zu 25 000 EUR von der Europäischen Kommission und müssen mindest 50 % der Kosten selbst finanzieren.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/dgs/communication/pdf/Decision-de-la-Commission-DE.pdf

http://ec.europa.eu/europedirect/index_de.htm


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