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GALILEO: Europäische Kommission und Europäische Weltraumorganisation setzen vorbildliche Zusammenarbeit bei der europäischen Satellitennavigation fort

European Commission - IP/09/235   10/02/2009

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IP/09/235

Brüssel, den 10. Februar 2009

GALILEO: Europäische Kommission und Europäische Weltraumorganisation setzen vorbildliche Zusammenarbeit bei der europäischen Satellitennavigation fort

Antonio Tajani, Vizepräsident und für Verkehr zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission, ist heute mit Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation, zusammengetroffen, um ihre Zusammenarbeit im Programm Galileo und deren Fortsetzung offiziell zu besiegeln. Diesem Treffen voraus ging die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Befugnisübertragung für die Errichtungsphase von Galileo durch die Europäische Kommission und die Europäische Weltraumorganisation am 19. Dezember 2008.

„Diese Vereinbarung gewährleistet Effizienz und Qualität und markiert den Beginn einer vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen der Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation. Für Galileo bedeutet dies eine neue Ära, in der die Raumfahrttechnologien allen Menschen und Unternehmen in Europa konkrete Vorteile bringen werden. Mit Galileo errichtet die Europäische Union ein hochmodernes Satellitennavigationssystem, das die Effizienz der Wirtschaft steigern, der Infrastrukturüberlastung entgegenwirken und den Energieverbrauch im gesamten Verkehrssektor verringern wird. Dies bringt Impulse für Wachstum und Beschäftigung und hilft im Kampf gegen den Klimawandel. Auch das tägliche Leben wird dadurch sicherer und einfacher“, erklärte Vizepräsident Antonio Tajani.

Seit 25. Juli 2008[1] ist die Europäische Kommission für die Leitung der beiden Programme Egnos und Galileo verantwortlich. Die Europäische Weltraumorganisation spielt eine nicht minder wesentliche Rolle, da sie als Hort des europäischen Raumfahrt-Know-hows auf technischer Ebene für die beiden Programme die Systemführerschaft innehat.

Die Schaffung eines optimalen Rahmens für die Zusammenarbeit zwischen der Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ist ein Schlüsselelement für den Erfolg der beiden Vorhaben. Das gewählte Instrument – die in der Haushaltsordnung für den Gemeinschaftshaushalt vorgesehene Befugnisübertragung – ermöglicht zum einen der Europäischen Weltraumorganisation die effiziente technische Durchführung der beiden Programme und zum anderen der Kommission die uneingeschränkte Wahrnehmung ihrer Kontrollaufgaben.

Beim Programm Galileo betrifft die Übertragungsvereinbarung die Phase der Systemerrichtung, die sechs öffentlich ausgeschriebene Hauptlose umfasst (Systemunterstützung, Missionsbodensegment, Kontrollbodensegment, Raumsegment, Satellitenstart sowie Betrieb).

Ziel des Programms Galileo ist es, bis 2013 ein europäisches Satellitennavigationssystem mit einem Angebot von insgesamt fünf Navigationsdiensten (offener Dienst, sicherheitskritischer Dienst, kommerzieller Dienst, öffentlicher regulierter Dienst sowie Such- und Rettungsdienst) zu errichten.

Weitere allgemeine Informationen zu Galileo im Internet:

http://ec.europa.eu/dgs/energy_transport/galileo/index_de.htm

http://www.esa.int/export/esaSA/navigation.html


[1] Datum des Inkrafttretens der Verordnung (EG) Nr. 683/2008.


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