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IP/09/232
Brüssel, den 10. Februar 2009
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„Die Kommission begrüßt diese erste europäische Vereinbarung über Websites zur sozialen Vernetzung. Sie bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu mehr Sicherheit für unsere Kinder, wenn sie sich in Europa durch die sozialen Netzwerke im Web klicken,“ so Viviane Reding EU-Kommissarin für die Informationsgesellschaft und Medien. „Das Konzept der sozialen Vernetzung hat ein enormes Verbreitungspotenzial in Europa, kann zur Stimulierung unserer Wirtschaft beitragen und unsere Gesellschaft interaktiver machen – vorausgesetzt, Kinder und Teenager haben die Gewissheit, mit den richtigen Werkzeugen in Sicherheit zu sein, wenn sie über das Internet neue „Freunde“ kennenlernen und persönliche Daten weitergeben. Ich werde die Anwendung der neuen Vereinbarung genau beobachten, und die Kommission wird sich in einem Jahr erneut mit dieser Thematik befassen.“
Die führenden europäischen Anbieter solcher sozialen Vernetzungs-Websites sind am heutigen „Tag des sicheren Internets" zum ersten Mal zusammengekommen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden und potenzielle Gefahren ihrer Websites für Minderjährige zu erörtern. Hierzu gehören Cyber-Mobbing (Mobbing und Belästigung von Kindern im Internet oder per SMS), Grooming (Erwachsene suchen „freundschaftlichen“ Kontakt zu Kindern, um sie später sexuell zu missbrauchen) und gefährliches Verhalten, wie die Weitergabe persönlicher Daten. Diese Risiken sollen durch folgende Maßnahmen begrenzt werden:
Die Betreiber der Websites zur sozialen Vernetzung werden die Kommission bis April 2009 über ihre jeweiligen Sicherheitsstrategien und deren Umsetzung unterrichten.
Hintergrund:
Die heute bekannt gegebene Vereinbarung ist das Ergebnis von Diskussionen der von der Europäischen Kommission im April 2008 eingerichteten Task Force „soziale Vernetzung“. In dieser Gruppe sind Vertreter von Websites zur sozialen Vernetzung, NRO und Forscher vertreten. Sie ist ein gutes Beispiel für die Selbstkontrolle der Branche – ein Konzept, das die Kommission bevorzugt, sofern es effektiv umgesetzt wird.
Ähnliche Initiativen in diesem Bereich sind die Initiative „Social Networking Guidance“ des britischen Innenministeriums vom April 2008 und eigene Vereinbarungen, die Myspace und Facebook mit 49 Generalstaatsanwälten in den USA geschlossen haben.
Der „Tag des sicheren Internets" findet seit 2004 alljährlich statt und bietet Veranstaltungen in über 50 Ländern in Europa und weltweit.
Der „Tag des sicheren Internets 2007“ führte auf Initiative von Kommissarin Reding zu einer Vereinbarung über den Schutz Minderjähriger bei der Nutzung von Handys, die von allen führenden Mobilfunkbetreibern unterzeichnet wurde (IP/07/139).
Ein Pressepaket mit dem endgültigen Wortlaut der Vereinbarung, einem Merkblatt (MEMO) und einem Videoclip über Cyber-Mobbing, der über Fernsehkanäle in der EU, Norwegen und Island ausgestrahlt wird und auch über das Internet zugänglich ist, kann abgerufen werden unter:
http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/itemlongdetail.cfm?item_id=4672
Weitere Informationen:
Annex
List of signatories of the Safer Social Networking Principles
Arto, Bebo, Dailymotion, Facebook, Giovani.it, Google/YouTube, Hyves,
Microsoft Europe, Myspace, Nasza-klaza.pl, Netlog, One.lt, Skyrock,
StudiVZ, Sulake/Habbo Hotel, Yahoo!Europe, and Zap.lu.
Safer Internet Day around Europe and worldwide
Today's signing ceremony in Luxembourg is a key event, amongst the many others taking place worldwide to mark "Safer Internet Day", and which include:
The European internet safety network INSAFE organised a online competition. 6000 participants took part and the 6 winners have been awarded their prize today in Luxembourg.
For the full calendar of events see http://www.saferinternet.org.
The Safer Internet Day is an annual event (see IP/06/126, IP/05/148, IP/04/171) organised by INSAFE, and co-funded by the Commission’s Safer Internet Programme (IP/08/1899).