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In diesem Winter sind voraussichtlich keine Störungen der Stromversorgung zu befürchten

European Commission - IP/09/1957   17/12/2009

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IP/09/ 1957

Brüssel, 17. Dezember 2009

In diesem Winter sind voraussichtlich keine Störungen der Stromversorgung zu befürchten

Es besteht kein Anlass, in diesem Winter mit Stromversorgungsstörungen zu rechnen, sofern keine außergewöhnlichen Wetterbedingungen eintreten. Dies ist die wichtigste Erkenntnis aus dem Bericht, der heute vom Europäischen Netz der Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) auf der Sitzung des Ausschusses für den grenzüberschreitenden Stromhandel vorgelegt wurde.

Das für Energiefragen zuständige EU-Kommissionsmitglied Andris Piebalgs begrüßte das koordinierte Vorgehen der europäischen Übertragungsnetzbetreiber und ergänzte: Eine störungsfreie Versorgung der Bürger und der Industrie sowie die rationale Nutzung der verfügbaren Ressourcen lassen sich nur bewerkstelligen, wenn die europäischen Elektrizitätsunternehmen gut zusammenarbeiten. Wichtig ist auch der Informationsaustausch zwischen den Netzbetreibern. Eine bessere Zusammenarbeit reduziert das Ausfallrisiko und trägt zum Schutz der europäischen Verbraucher bei .“

EU-Kommissar Piebalgs hatte ENTSO-E gebeten, auf der heutigen Sitzung des Ausschusses für den grenzüberschreitenden Stromhandel 1 der Europäischen Kommission die Situation aus Sicht der Netzbetreiber darzulegen und zu erläutern, welche präventiven und koordinierenden Vorkehrungen seine Mitglieder getroffen haben, um die Folgen etwaiger Störungen bei der Stromversorgung in diesem Winter zu vermeiden oder abzumildern. Ferner legte die Kommission ein Konsultationspapier vor, das sich mit fairen und nichtdiskriminierenden Regelungen für die transeuropäischen, grenzüberschreitenden Stromflüsse befasst.

Wenngleich für diesen Winter bei gewöhnlichen Wetterbedingungen wohl keine besondere Gefahr besteht, dass es zu einem Versorgungsengpass kommt, ist es doch sehr wichtig, dass sich die Übertragungsnetzbetreiber abstimmen, um eine wirkliche Echtzeit-Koordinierung des europaweiten Netzbetriebs zu gewährleisten. Die Übertragungsnetzbetreiber sollen unverzüglich über die von den betroffenen Stromnetzbetreibern oder Stromerzeugern getroffenen Maßnahmen informiert werden.

Der Ausschuss für den grenzüberschreitenden Stromhandel trifft sich zweimal jährlich und setzt sich aus Vertretern der EU-Mitgliedstaaten – der für Energie zuständigen Ministerien und Energieregulierungsbehörden - zusammen.

1 :

Dieser Ausschuss wurde auf der Grundlage der Verordnung (EG) Nr. 1228/2003 über die Netzzugangsbedingungen für den grenzüberschreitenden Stromhandel eingesetzt.


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