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EU-Kommissar Piebalgs begrüßt politische Einigung bei der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

Commission Européenne - IP/09/1733   18/11/2009

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IP/09/1733

Brüssel, den 18. November 2009

EU-Kommissar Piebalgs begrüßt politische Einigung bei der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

Energiekommissar Andris Piebalgs begrüßt die politische Einigung, die gestern von Vertretern des Europäischen Parlaments und des Rats hinsichtlich der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden erzielt wurde. Damit wird ein großer Beitrag zur Erreichung der Klimaschutz- und Energieziele der EU für 2020 und zur Förderung der europäischen Wirtschaft geleistet. Die Einigung wird für strengere Bauvorschriften und Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in der gesamten EU führen und legt 2020 als das Jahr fest, ab dem alle Neubauten nahezu energieautark sein müssen.

Kommissar Andris Piebalgs erklärte: „Die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ist der Schlüssel dazu, dass wir unsere EU-Klimaschutz- und ‑Energieziele für das Jahr 2020 erreichen, d. h. unsere Treibhausgasemissionen verringern und 20 % Energie einsparen. Mit dieser Einigung sendet die EU ein deutliches Signal an die bevorstehenden Klimaschutzverhandlungen in Kopenhagen. Die Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ist eine kosteneffektive Möglichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen, die Energieversorgungssicherheit zu verbessern und gleichzeitig die Baubranche sowie die gesamte Wirtschaft in der EU zu fördern.“

Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden: auf dem Weg zu nahezu energieautarken Gebäuden

Die gestern von Vertretern des Rats und des Europäischen Parlaments erzielte Einigung behält die zentralen Aspekte des 2008 vorgelegten Kommissionsvorschlags bei. Ziel des neu gefassten Vorschlags ist es, den Geltungsbereich der aktuellen Richtlinie auszuweiten und sie zu stärken. Hierzu wird ein rechtlicher Rahmen für die Verschärfung der nationalen Bauvorschriften festgelegt und eine ehrgeizige Politik für beinahe energieautarke Gebäude auf den Weg gebracht, damit ab 2020 alle Neubauten so gut wie keine Energie benötigen. Was den Gebäudebestand betrifft, so werden die Mitgliedstaaten auch nationale Pläne zur Erhöhung der Zahl der nahezu energieautarken Gebäude erstellen.

Darüber hinaus wird die neu gefasste Richtlinie dazu führen, dass die Verbraucher durch den Ausweis für die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden besser informiert werden. Dem potenziellen Mieter oder Käufer einer Immobilie muss der Energieausweis vorgelegt werden. Darüber hinaus ist der Energieeffizienz-Indikator in den Verkaufs- oder Vermietungsanzeigen anzugeben.

In der EU entfallen 40 % des Energieverbrauchs und 36 % der CO 2 -Emissionen auf den Gebäudesektor. Schätzungen zufolge könnte die EU durch eine Verschärfung der Bestimmungen dieser Richtlinie ihre Treibhausgasemissionen in einer Größenordnung verringern, die 70 % des aktuellen Kyoto-Ziels der EU entspricht. Außerdem könnten diese Verbesserungen dazu führen, dass die Bürger ca. 300 EUR pro Jahr und Haushalt an Energiekosten einsparen, wobei gleichzeitig die Bauwirtschaft und das Renovierungsgewerbe in Europa gefördert würden.


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