Chemin de navigation

Left navigation

Additional tools

Autres langues disponibles: FR EN

IP/09/1709

Brüssel, 13. November 2009

EU laut World Energy Outlook 2009 der IEA in Energie- und Klimapolitik auf dem richtigen Weg

Die Internationale Energieagentur (IEA) erkennt den Beitrag der EU-Energiepolitik zum Klimaschutz an, verweist jedoch darauf, dass noch viel zu tun bleibt, um die globale Erwärmung unter 2° C zu halten. Dies ist eine der zentralen Botschaften des World Energy Outlook 2009 der IEA, der heute in Anwesenheit von Energiekommissar Andris Piebalgs und hohen Beamten der Europäischen Kommission vorgestellt wurde. IEA-Exekutivdirektor Nobuo Tanaka und IEA-Chefökonom Fatih Biro gingen auf die jüngsten Turbulenzen auf den Energiemärkten ein und erläuterten deren Auswirkungen für die EU-Politik.

„Die Erkenntnisse des World Energy Outlook 2009 bestätigen, dass die EU mit ihrer Energie- und Klimapolitik Europa in die richtige Richtung lenkt. Der Übergang zu einer Wirtschaft mit niedrigem Kohlendioxidausstoß ist nicht nur für Europa, sondern weltweit dringend notwendig. Die Ergebnisse des Berichts sind eine willkommene Bestätigung, zumal wir uns darauf vorbereiten, in Kopenhagen ein möglichst ehrgeiziges globales Klimaabkommen zu erzielen, und wir auch in Zukunft unsere Energiepolitik weiterentwickeln und umsetzen werden,“ meinte Kommissionsmitglied Piebalgs.

„Im letzten Jahr gingen der weltweite Energieverbrauch, die Kohlendioxid­emissionen und die Energieinvestitionen drastisch zurück“, so Tanaka. „Die EU und die IEA sind sich darin einig, dass vor diesem Hintergrund den Regierungen eine zentrale Rolle zukommt, Investitionen zu fördern und geeignete Strategien zu konzipieren, mit denen sich die dreifache Herausforderung aus Wirtschaftsabschwung, Energie­versorgungs­sicherheit und Klimawandel bewältigen lässt.“

Der World Energy Outlook 2009 enthält einen Zeitplan für die Maßnahmen, die zur Begrenzung der langfristigen Treibhausgasemissionen in der Atmosphäre auf 450 ppm CO 2 -Äquivalent und der globalen Erwärmung auf etwa 2° C notwendig sind. Neben ihrer düsteren Warnung, dass dem Energiesektor mit jedem Jahr, um das sich die Umsetzung dieser Maßnahmen verzögert, Mehrkosten in Höhe von 500 Mrd. $ für die Emissionsminderung entstehen werden, macht die IEA aber auch deutlich, dass es durchaus kosteneffiziente Lösungen zur Vermeidung eines massiven Klimawandels gibt, mit denen die Energieversorgungssicherheit zugleich erhöht werden kann. Den größten Beitrag sollte die Energieeffizienz leisten, aber auch den Technologien mit niedrigem Kohlendioxidausstoß, wie den erneuerbaren Energieträgern, kommt eine entscheidende Rolle zu.

Auch wenn der weltweite Energieverbrauch in diesem Jahr zurückgehen dürfte, wird er einem Referenzszenario zufolge aufgrund der Folgen der Wirtschaftskrise und der neuen im letzten Jahr von den Regierungen eingeführten Konzepte bis 2030 um voraussichtlich 40 % steigen.

Der Bericht enthält die dringende Aufforderung an die Regierungen, das jetzige enge Zeitfenster als Chance zu nutzen, bevor die Energienachfrage wieder ansteigt, um die Investitionen auf Technologien mit niedrigem Kohlendioxidausstoß zu konzentrieren und auf den von der IEA favorisierten ehrgeizigen Pfad einzuschwenken.

Weitere Informationen und Material zum IEA World Energy Outlook sind hier abrufbar.


Side Bar

Mon compte

Gérez vos recherches et notifications par email


Aidez-nous à améliorer ce site