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Br üssel, 30. Oktober 2009

EU ‑Preis für Gesundheitsjournalisten: Preisverleihung in Brüssel

EU‑Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou hat gestern in Brüssel die drei Gewinner des ersten EU‑Wettbewerbs für Gesundheitsjournalisten ausgezeichnet. Der erste Preis ging an die französische Journalistin Estelle Saget für ihren Artikel über Schizophreniekranke und ihr familiäres Umfeld („La schizophrénie expliquée aux parents“), der in L’Express erschienen war. Den zweiten Platz belegte die litauische Journalistin Audré Srèbaliené für ihren Artikel über Knochenmarksspenden (erschienen in Ekstra), den dritten Platz die rumänische Journalistin Emilia Chiscop für ihren Artikel über eine junge Ärztin, die an Schizophrenie erkrankt (erschienen in Ziarul de Iași). Mit dem im Februar 2009 eingeführten Preis werden Journalisten ausgezeichnet, die maßgeblich dazu beitragen, den Bürgern das Verständnis von Gesundheitsthemen, insbesondere im Kontext der Kampagne „Europa für Patienten“, zu erleichtern.

Rund 300 Journalisten aus allen 27 EU‑Ländern hatten insgesamt 468 Beiträge eingereicht. Nationale Jurys wählten einen Artikel pro Mitgliedstaat für das Finale aus. Diese Artikel behandeln eine große Bandbreite von Themen wie z. B. Patientensicherheit, Organspenden und ‑verpflanzungen, grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung, psychische Gesundheit, seltene Krankheiten und Krebs.

EU‑Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou erklärte: „Die erfolgreichen Beiträge haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ich habe diese packenden, lehrreichen Artikel zu dem wichtigen Thema Gesundheit mit großem Interesse gelesen. Sie tragen zur Sensibilisierung und zur Entstigmatisierung von Gesundheitsfragen – z. B. psychische Erkrankungen und Organspenden – bei und geben ihnen ein menschliches Gesicht.“

Hintergr und

Ende September ist in Brüssel eine EU‑Jury unter Vorsitz von Robert Madelin, Generaldirektor für Gesundheit und Verbraucher bei der Europäischen Kommission, zusammengetreten und hat sich auf die drei Preisträger geeinigt. Ausschlaggebend war, dass sich alle drei Artikel mit Fragen befassen, die die Gesellschaft und den Einzelnen betreffen, und dass sie ausgesprochen gut und packend geschrieben sind. Alle drei behandeln Themen, die mit Ängsten oder Vorurteilen behaftet sind, wobei sie Lösungswege aufzeigen und dem Leser helfen, besser damit umzugehen.

Die 27  Finalisten wurden von Kommissarin Vassiliou nach Brüssel zu einem Medienseminar über die Initiativen der Kampagne „Europa für Patienten“ sowie einer Preisverleihungszeremonie im Théâtre du Vaudeville eingeladen.

Der EU‑ Preis für Gesundheitsjournalisten und die Kampagne „Europa für Patienten“ werden aus dem zweiten Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der Gesundheit (2008-2013) finanziert.

Weitere Informationen zum EU‑Preis für Gesundheitsjournalisten sowie die 27 Artikel des Finales finden Sie auf der Website „Europa für Patienten“:

http://ec.europa.eu/health-eu/europe_for_patients/i ndex_de.htm

Zweites Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der Gesundheit :

http://ec.europa.eu/health/ph_programme/pgm2008_2013_en.htm


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