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Kommission bringt Erschließung erneuerbarer Energien in Mittelmeer- und Golf-Region weiter voran

European Commission - IP/09/1494   08/10/2009

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IP/09/ 1494

Brüssel, 8. Oktober 2009

Kommission bringt Erschließung erneuerbarer Energien in Mittelmeer- und Golf-Region weiter voran

Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und Europäische Nachbarschaftspolitik, ist am 9. Oktober gemeinsam mit EU‑Energiekommissar Andris Piebalgs Gastgeberin einer Konferenz auf Ministerebene, die sich mit der Zusammenarbeit zwischen der EU und den Mittelmeer- und Golf-Anrainerstaaten im Bereich erneuerbare Energien befasst. Mit der in Brüssel stattfindenden Konferenz soll die politische Unterstützung für eine engere Kooperation gestärkt und zur Ausarbeitung konkreter Lösungen für kommende Herausforderungen beigetragen werden. Minister und hochrangige Vertreter Ägyptens, Albaniens, Bahrains, Deutschlands, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Frankreichs, Italiens, Iraks, Jordaniens, Montenegros, Omans, der Palästinensischen Behörde, Spaniens, Syriens, der Tschechischen Republik, Tunesiens und der Vereinigten Arabischen Emirate sowie der Liga der Arabischen Staaten, des Golf-Kooperationsrats und der Union des arabischen Maghreb werden auf der Konferenz sprechen. Vertreter der Industrie, von Forschungsinstituten und internationalen Finanzinstitutionen werden ebenfalls an der Konferenz teilnehmen, wodurch eine einmalige Gelegenheit entsteht, die Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien zu sondieren.

Benita Ferrero-Waldner betonte: „Erneuerbare Energien sind nicht die alleinige Antwort auf die Herausforderungen, die der Klimawandel und die Frage der Energiesicherheit mit sich bringen – sie sind jedoch unverzichtbarer Bestandteil jeder erfolgreichen Strategie. Daher brauchen wir eine Partnerschaft für erneuerbare Energien mit den Ländern der Mittelmeer- und Golfregion. Diese Partner verfügen über ein großes Potenzial zur Erzeugung erneuerbarer Energien, während die EU umfangreiches technologisches Know-how und Fachwissen beisteuern kann. Ich hoffe, dass uns diese Konferenz der Entstehung eines vollwertigen Markts für grüne Energie einen Schritt näher bringt und uns hilft, zusammen die Möglichkeiten für gemeinsame Anstrengungen zur Einführung neuer Technologien, insbesondere im Bereich Sonnenenergie, abzustecken. "

Kommissar Piebalgs erklärte: „Das große Potenzial an Sonnenenergie in Nordafrika und das europäische Know-how im Bereich erneuerbare Energien eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für eine verbesserte Zusammenarbeit im Mittelmeerraum. Mit Blick auf die in einigen Wochen anstehende Klimakonferenz in Kopenhagen sollten wir die Chance nicht verpassen, einen Industriezweig aufzubauen, der zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum in der Region beiträgt.“

Die Konferenz bietet eine Plattform zur Vorstellung von EU-Initiativen im Bereich erneuerbare Energien, wie beispielsweise die Richtlinie für erneuerbare Energien, und zur Erkundung der immer größeren Möglichkeiten für den Bezug erneuerbarer Energien aus Drittländern. Diese Veranstaltung wird die Verständigung der Partner darüber verbessern, welchen Beitrag die EU und die Kommission zum Ausbau des Sektors der erneuerbaren Energien in der Mittelmeer- und Golfregion zu leisten imstande sind und wie die in der Union gewonnene Erfahrung mit der Förderung und Erschließung erneuerbarer Energiequellen sowie der Verbreitung dieser Technologie dafür genutzt werden kann.

In vier Teilveranstaltungen befasst sich die Konferenz mit folgenden Themen:

  • Rolle der Energie in den Beziehungen der EU zu den Partnern der Mittelmeer- und Golfregion;

  • Verwirklichung eines regionalen „grünen Energiemarkts“ unter Berücksichtigung der politischen, rechtlichen und regulatorischen Problematik;

  • Forschungs- und Technologieaspekte erneuerbarer Energien und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Akteuren der EU sowie der Mittelmeer- und Golfregion;

  • mögliche gemeinsame Initiativen und Projekte zur Förderung der Entwicklung erneuerbarer Energien und insbesondere der Sonnenenergie.

Die EU hat sich als Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch auf 20 % anzuheben. Zur Erreichung dieses ehrgeizigen Ziels könnte der Drittlandshandel mit erneuerbaren Energien einen Beitrag leisten, auch wenn die EU die Maximierung ihrer eigenen Erzeugung erneuerbarer Energien weiter vorantreiben wird.

Weitere Informationen zur Konferenz:

http://ec.europa.eu/external_relations/energy/events/renewable_energy_conference_2009/index_en.htm

Weitere Informationen zur Energieaußenpolitik der EU:

http://ec.europa.eu/external_relations/energy/index_de.htm

Weitere Informationen zur EU-Politik im Bereich erneuerbare Energien:

http://ec.europa.eu/energy/renewables/index_en.htm

Weitere Informationen zu den EU-Initiativen im Bereich Energietechnologie und -innovation:

http://ec.europa.eu/energy/technology/set_plan/set_plan_en.htm


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