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Bürgermeister aus Europa und Amerika wollen mit vereinten Kräften den Klimawandel bekämpfen

European Commission - IP/09/1436   07/10/2009

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IP/09/1436

Brüssel, den 7. Oktober 2009

Bürgermeister aus Europa und Amerika wollen mit vereinten Kräften den Klimawandel bekämpfen

Bürgermeister von beiden Seiten des Atlantiks haben heute in Brüssel zugesagt, dass sie gemeinsam die Schlüsselrolle der kommunalen und der regionalen Ebene bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels herausstellen wollen. Die führenden Vertreter europäischer und amerikanischer Großstädte möchten sicherstellen, dass diese Rolle in den Schlussfolgerungen des UN-Klimagipfels von Kopenhagen im kommenden Dezember anerkannt wird.

Elizabeth B. Kautz , Vizepräsidentin der US-Bürgermeister-Konferenz, in der Städte ab 30 000 Einwohnern vertreten sind, war einer Einladung des Ausschusses der Regionen (AdR) zur Plenartagung im Oktober gefolgt und ergriff bei der hochrangigen Debatte zum Klimawandel die Gelegenheit, mit dem Präsidenten des AdR, Luc Van den Brande , und mit EU-Energiekommissar Andris Piebalgs zu erörtern, wie ihre Organisation effektiver mit ihrem europäischen Pendant, dem Bürgermeisterkonvent, zusammenarbeiten kann.

„Die US-amerikanischen Bürgermeister sind wie ihre Amtskollegen in aller Welt fest davon überzeugt, dass die Störungen des Klimasystems eine ernsthafte Bedrohung für das ökologische und ökonomische Wohlergehen unserer Gemeinschaften darstellen. Obwohl unsere Regierung das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet hat, haben knapp 1 000 US-Bürgermeister in der Folge die Klimaschutzvereinbarung der US-Bürgermeister (US Mayors Climate Protection Agreement) unterzeichnet, in der sie zusagen, die Kyoto-Ziele erreichen oder gar übertreffen zu wollen. Die Bürgermeister werden weiterhin erfolgreiche, wirksame Strategien für den Klimaschutz erarbeiten und die Regierungen drängen, diese Anstrengungen zu unterstützen“, erklärte Kautz.

AdR-Präsident Luc Van den Brande ergänzte: „Ich freue mich, dass unsere Kollegen von der anderen Seite des Atlantiks sich bereit erklärt haben, nach Wegen zu suchen für eine engere Zusammenarbeit im Hinblick auf unser aller gemeinsames Ziel: die Anpassung an den Klimawandel auf kommunaler und regionaler Ebene. Der vom Ausschuss der Regionen nachdrücklich unterstützte Bürgermeisterkonvent zählt bereits mehr als 700 Unterzeichner aus der gesamten EU und seine Botschaft an Kopenhagen lautet: Regionen und Städte arbeiten bereits unermüdlich daran, auf kommunaler und regionaler Ebene etwas gegen den Klimawandel zu tun, und gehen dabei vielfach weiter als ihre nationalen Regierungen. Diese Botschaft wird noch mehr Gehör finden, wenn sie mit der Initiative der US Bürgermeister-Konferenz kombiniert wird.“

Kommissar Piebalgs erklärte: „Der Kampf gegen den Klimawandel kann nur in den Städten gewonnen werden. Ich bin stolz darauf, dass die Bürgermeister Amerikas und Europas bereit sind, sich dieser Herausforderung gemeinsam zu stellen und bin davon überzeugt, dass die Städte als die dem Bürger am nächsten stehende Verwaltungsebene eine wichtige Rolle spielen werden, wenn es darum geht, in Kopenhagen ehrgeizige Ziele zu vereinbaren.“

Zu den von den drei Politikern erörterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit zählen unter anderem „grüne“ Städtepartnerschaften, in deren Rahmen amerikanische und europäische Städte vorbildliche Verfahren für die Anpassung an den Klimawandel bzw. dessen Milderung austauschen und gemeinsame Anstrengungen unternehmen können, um die Notwendigkeit von Energieeinsparungen und Emissionsverringerungen stärker ins Bewusstsein der Bürger zu rücken.

Im Vorfeld ihres Treffens mit dem Kommissar nahmen Bürgermeisterin Kautz und Präsident Van den Brande gemeinsam mit Mitgliedern des AdR und anderen Regional- oder Kommunalvertretern auf der Esplanade vor dem Hauptsitz der Europäischen Kommission an einer Medienveranstaltung teil, die die Bedeutung von Kommunal- und Regionalbehörden für den Klimawandel hervorhob. Ein drei Meter hoher aufblasbarer Globus mit einer Karte der europäischen Regionen wird von Brüssel nach Kopenhagen geschickt, um die Verhandlungsführer an das auf kommunaler und regionaler Ebene vorhandene Engagement zur Bekämpfung des Klimawandels zu erinnern. Führende Vertreter bekräftigten dieses Engagement mit ihrer Unterschrift auf ihrer Region.


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